Schuldienst Berlin

Zwischenbilanz zu zentralen Bewerbungsverfahren: Auch in "Mangelfächern" ausreichend Bewerberinnen und Bewerber

In Berlin sind die zentralen Bewerbungsverfahren für den Schuldienst sehr positiv angelaufen. Das hat die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitgeteilt. Bei den ersten beiden Terminen, Donnerstag und Freitag, gab es jeweils mehr Bewerberinnen und Bewerber als freie Stellen.

11.06.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Im Bereich der Sonderpädagogik suchten 22 Schulleiterinnen und Schulleiter Personal für ihre Schulen. Alle Schulleiterinnen und Schulleiter haben ihre Auswahlentscheidung getroffen und eine geeignete Lehrkraft gefunden. Ingesamt standen 33 Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung. Da in den nächsten Tagen noch 15 Referendarinnen und Referendare mit dieser Fachrichtung ihr zweites Staatsexamen abschließen und noch nicht berücksichtigt werden konnten, wird die Senatsverwaltung den geeignetesten von ihnen im Zuge der Nachsteuerung noch ein Einstellungsangebot machen.

Am heutigen Freitag wurden im Fach Physik sechs Lehrkräfte ausgewählt. Insgesamt hatte es acht Bewerberinnen und Bewerber gegeben. Im Bereich Biologie/Chemie gab es zehn Bewerberinnen und Bewerber; alle fünf suchenden Schulen haben ihre Lehrkraft nach eigener Auswahlentscheidung erhalten. Weitere fünf Lehrkräfte mit dieser Fächerkombination wurden für den Vertretungspool unbefristet in den Berliner Schuldienst übernommen. Sehr stark nachgefragt ist auch das Fach Englisch. Hier gab es neun Einstellungswünsche aus Schulen und 19 Bewerberinnen und Bewerber. Die Senatsbildungsverwaltung stellt weitere sechs Englisch-Lehrkräfte für den Vertretungspool ein.

In der kommenden Woche finden weitere Einstellungen für Lehrkräfte an Grundschulen und an weiterführenden Schulen statt, allerdings in Fächerkombinationen, die weniger selten sind. Deshalb werden hier bei den zahlenmäßig sehr viel umfangreicheren Einstellungsvorgängern keine Engpässe erwartet.

"Das Interesse der Bewerberinnen und Bewerber macht deutlich, dass die Tätigkeit im Berliner Schuldienst attraktiv ist", so Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner.

Wie in den beiden vergangenen Jahren werden alle Einstellungsvorgänge rechtzeitig vor den Sommerferien abgeschlossen, so dass Schulen in Ruhe das neue Schuljahr planen und organisieren können. Erst in den kommenden Tagen stimmen die Berliner Schulleiterinnen und Schulleiter mit der Schulaufsicht ihren konkreten Bedarf ab. Diese Detailberechnungen sind erst möglich, wenn die Schülerzahl der Einzelschule verlässlich feststeht. Dies kann gegenwärtig noch nicht erfolgen, da in vielen Fällen noch keine Entscheidung getroffen ist, an welcher Schule Schülerinnen und Schüler zum Beispiel der 1. oder 7. Klassen tatsächlich aufgenommen werden. Deshalb kommt es in der jetzigen Planungsphase noch zu Doppelzählungen von Schülerinnen und Schülern, die zu einer Verzerrung des Bedarfes aus Sicht der Schulleiterinnen und Schulleiter führen können.


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