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Meldungen

Folgen von G8

Abiturienten sind jünger, aber mehr Schüler wiederholen eine Klasse

Jüngere Abiturienten, unveränderter Abiturientenanteil, aber mehr Sitzenbleiber: Das sind laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) Folgen der G8-Reform zur Verkürzung der Gymnasialschulzeit in Deutschland. mehr

29.04.2015 Pressemeldung Schule

Studie

Private Bildungsausgaben für Kinder: Einkommensschwache Familien sind relativ stärker belastet

Familien, die Geld für die Bildung ihrer Kinder ausgeben, sind umso stärker belastet, je weniger Einkommen sie haben: Während der entsprechende Anteil am monatlichen Haushaltseinkommen im unteren Fünftel der Einkommensskala bei rund vier Prozent liegt, sinkt er auf gut drei Prozent bei den einkommensstärkeren Familien. Bezieht man auch jene Familien ein, die keine Bildungsausgaben tätigen, entweder weil sie die Angebote nicht nutzen oder von Beiträgen befreit sind, nimmt der Anteil der Bildungsausgaben mit dem Einkommen zu. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, die auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Zusatzstichprobe Familien in Deutschland (FiD) basiert. mehr

18.02.2015 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Studie

Musizieren fördert Bildungserfolge von Jugendlichen

Jugendliche, die schon in jungen Jahren Musikunterricht hatten, haben bessere Schulnoten als andere. Darüber hinaus sind sie gewissenhafter, offener und ehrgeiziger. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) im DIW Berlin. "Vor allem Jugendliche aus weniger gebildeten Familien profitieren vom Musikunterricht", sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp, der die Studie gemeinsam mit dem DIW-Ökonomen Adrian Hille erstellt hat. Die Studie ist kürzlich online in der renommierten Fachzeitschrift "Economics of Education Review" erschienen. mehr

17.12.2014 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Studie

Bessere Kitas, mehr erwerbstätige Mütter

Eine höhere pädagogische Qualität von Kindertageseinrichtungen ist teilweise mit einer höheren Erwerbstätigkeit von Müttern mit kleinen Kindern verbunden. Hinweise darauf liefert eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). mehr

21.05.2014 Pressemeldung Frühe Bildung

Studie

Kita-Besuch: Mehr Betreuer - gesündere Kinder

Kinder, die eine Tagesstätte mit einer guten Betreuungsqualität besuchen, erkranken seltener an einer Mittelohrentzündung oder an Neurodermitis als Kinder in Kitas mit einer schlechteren Betreuungsqualität. Vor allem die Anzahl der Kinder pro Betreuer ist ein wichtiger Einflussfaktor auf die kindliche Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). mehr

30.04.2014 Pressemeldung Frühe Bildung

Jugendliche verbringen ihre Freizeit zunehmend bildungsorientiert

Musik, Sport, ehrenamtliches Engagement – die Teilnahme an so genannten bildungsorientierten Freizeitaktivitäten hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen. Dieser Trend zeigt sich sowohl bei Jugendlichen aus sozial besser gestellten als auch bei Jugendlichen aus sozial schlechter gestellten Familien. So lautet das Ergebnis einer im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) veröffentlichten Studie auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). mehr

02.10.2013 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Familienpolitik

Lehren aus der Gesamtevaluation der Familienpolitik: Kita-Ausbau und Elterngeld schneiden am besten ab

Rund 200 Milliarden Euro gibt der deutsche Staat jährlich für die Förderung von Ehen und Familien aus – bislang ohne das Zusammenspiel der zahlreichen Instrumente dieser Förderung systematisch zu überprüfen. mehr

02.10.2013 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Familienbesteuerung

Einkommensschwache profitieren am wenigsten

Die von den Unionsparteien vorgeschlagene Reform der Familienbesteuerung würde Gutverdiener deutlich stärker entlasten als einkommensschwache Familien. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Durchschnittlich würde eine Familie in Deutschland durch die unter dem Stichwort "Familiensplitting" präsentierte und jährlich mehr als sieben Milliarden Euro teure Reform rund 700 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung haben. In den höchsten Einkommensklassen steigt die Entlastung auf bis zu 840 Euro, bei den einkommensschwachen Familien sind es im Durchschnitt 300 Euro. In der untersten Einkommensklasse würden 60 Prozent der Familien gar nicht profitieren: Bei Empfängern von Transferleistungen wie dem Arbeitslosengeld II wird das Kindergeld verrechnet. Eine Erhöhung käme bei ihnen nicht an. mehr

04.09.2013 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Studie zum Rechtsanspruch

Rechtsanspruch auf Kitaplatz ab dem zweiten Lebensjahr: Erwerbsbeteiligung von Müttern wird steigen und Kinder können in ihrer Entwicklung profitieren

Durch den seit 1. August geltenden erweiterten Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung bereits ab dem zweiten Lebensjahr werden kurzfristig mehr Mütter arbeiten. Zusätzlich können Kinder kurz- und mittelfristig in ihrer Entwicklung profitieren, wenn sie früher eine Kita besuchen. Dies betrifft insbesondere Zwei- bis Dreijährige und bestimmte Gruppen von Grundschulkindern. mehr

07.08.2013 Pressemeldung Frühe Bildung

Studie

Mehr Kinder Einkommensschwacher in Ganztagsgrundschulen

Kinder aus einkommensschwachen Haushalten in Westdeutschland gehen immer häufiger in eine Ganztagsschule. Ihr Anteil an allen Ganztagsgrundschulkindern ist im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2011 von zuvor knapp 18 auf nun rund 27 Prozent gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. Danach sind im Westen auch Kinder von Müttern mit Migrationshintergrund und Kinder aus Transferempfängerhaushalten in Ganztagsschulen mit einem erhöhten Anteil vertreten. mehr

03.07.2013 Pressemeldung Schule

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