Ob junge Menschen den sozialen Aufstieg – gemessen an Beruf und Einkommen – schaffen oder nicht, hängt in Deutschland, Schweden und den USA zu einem beträchtlichen Teil vom Vermögen der Eltern ab. Das ist das Ergebnis einer vergleichenden Langzeit-Studie, die jetzt als 500. SOEPpaper veröffentlicht wurde. "Das elterliche Vermögen bildet ein privates Sicherheitsnetz für die Bildungsentscheidungen und -karrieren der Kinder", erklärt der Soziologe Fabian Pfeffer von der US-amerikanischen Universität Michigan in Ann Arbor, der Hauptautor der Studie. "Das trifft auf Deutschland, Schweden und die USA zu. In den USA macht es das elterliche Vermögen darüber hinaus in vielen Fällen überhaupt erst möglich, jungen Menschen eine erfolgversprechende Ausbildung zu finanzieren."
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14.11.2012
Pressemeldung
Schule