Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studierendenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.
Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.
Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.
Bei der heutigen Anhörung des Hessischen Landtags im Frankfurter Römer hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) die von der Landesregierung geplanten Studiengebühren erneut scharf kritisiert. Master-Studierende sowie Studierende aus Nicht-EU-Ländern sollen in Hessen bald 1.500 Euro im Semester bezahlen - 1.000 Euro mehr als in allen anderen Bundesländern, die Studiengebühren einführen.
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04.09.2006
Pressemeldung
Schule
Für Studierende, die sich in den Gremien der deutschen oder französischen Studentenwerke engagieren, hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) ein neues Kurzzeit-Austauschprogramm aufgelegt. Derzeit läuft die Pilotphase: Fünf deutsche und fünf französische Studierende absolvieren einen zweiwöchigen Intensivsprachkurs, gefolgt von einem vierwöchigen Praktikum im Studentenwerk des anderen Landes. Finanziell gefördert wird das Programm vom Deutsch-Französischen Jugendwerk. "Die Studierenden sollen die Aufgaben und die Struktur der Studentenwerke im Gastland besser kennen lernen; gleichzeitig leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur fachlichen, interkulturellen und sprachlichen Weiterbildung", umreißt Andrea Hoops, stellvertretende DSW-Generalsekretärin, die Ziele des deutsch-französischen Austausches auf Studentenwerks-Ebene.
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16.08.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung,
Aus- und Weiterbildung
"Das Erfolgsmodell BAföG belegt, dass eine staatliche Studienfinanzierung auch künftig unabdingbar ist und durch eine marktbasierende nicht ersetzt werden kann", kommentierte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten BAföG-Daten 2005.
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17.07.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die in Hessen geplanten Studiengebühren. Master-Studierende sowie Studierende aus Nicht-EU-Ländern sollen in Hessen bald 1.500 Euro im Semester bezahlen – 1.000 Euro mehr als in allen anderen Bundesländern, die Studiengebühren einführen. "Hessen scheint eine Überbietungsspirale in Gang setzen zu wollen, die eindeutig zu Lasten der Studierenden geht", kritisiert Meyer auf der Heyde. Die Schulden aus BAföG-Darlehensanteil und Studiengebühren-Kredit sollen in Hessen erst bei 17.000 Euro gedeckelt werden. Das sind 7.000 Euro mehr als etwa in Nordrhein-Westfalen (10.000) und immerhin 2.000 Euro mehr als in Baden-Württemberg (15.000). Meyer auf der Heyde kommentiert: "Auch hier will man in Hessen offensichtlich eine fragwürdige Spitzenposition gegenüber anderen Ländern einnehmen." Sein Fazit: "Hessen wird seiner sozialpolitischen Verantwortung gegenüber den Studierenden, wie sie das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren von den Ländern fordert, nicht gerecht."
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12.07.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Im Rahmen der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) werden seit Mai 75.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Studierende anonym zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Sie erhalten nun einen Monat mehr Zeit, um den Fragebogen auszufüllen, teilt das Deutsche Studentenwerk mit. Es lädt die Studierenden ein, nun möglichst bis Ende Juli ihre Antworten abzugeben.
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10.07.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das von der Bundesregierung geplante neue Elterngeld benachteiligt Studierende mit Kind, kritisiert das Deutsche Studentenwerk (DSW).
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03.07.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die soziale Schieflage im deutschen Hochschulsystem durch Studiengebühren noch verschärft wird. DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie sagte in Berlin: "Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie können insbesondere auf junge Menschen aus einkommensschwächeren und Mittelstands-Familien abschreckend wirken. Gerade diese Schichten sind aber an unseren Hochschulen bereits jetzt deutlich unterrepräsentiert."
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28.06.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Für die Studentenwerke sind die kommenden Tage Festtage. Wir holen für die Studierenden die Fußball-Weltmeisterschaft auf den Campus und bieten zahlreiche Sonderaktionen", erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, des Dachverbands der 61 Studentenwerke in Deutschland. "Studieren und trotzdem die WM erleben – das geht.
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20.06.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Professor Dr. Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Delegierten der 61 Studentenwerke wählten den 55jährigen Bildungs- und Berufsforscher von der Universität Duisburg-Essen gestern in Berlin in das Spitzenamt ihres Dachverbands. Dobischat löst den Mathematiker Professor Dr. Hans-Dieter Rinkens ab, der nach über zehn Jahren aus dem Amt scheidet. "Der soziale Auftrag der Studentenwerke wird angesichts der Umbrüche und Reformen im Hochschulsystem immer wichtiger", betonte Dobischat vor den rund 100 Studentenwerks-Vertretern. "Die flächendeckende Umstellung der Abschlüsse auf Bachelor und Master, die politisch beabsichtigte Steigerung der Studierquote auf 40% eines Jahrgangs, der generelle Anstieg der Studierendenzahlen in den nächsten Jahren – all dies kann nur bewältigt werden, wenn die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Studierens ausgebaut wird, die die 61 Studentenwerke in Deutschland bereitstellen."
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01.06.2006
Pressemeldung
Hochschule und Forschung,
Aus- und Weiterbildung
Bei der Föderalismusreform müsse im Bildungsbereich deutlich korrigiert und nachgebessert werden. Bund und Länder sollten auch künftig eng kooperieren, um das deutsche Bildungswesen qualitativ weiter zu entwickeln. Das haben der Bundeselternrat (BER), das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Verband Bildung und Erziehung (VBE) heute anlässlich der öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags in einer gemeinsamen Presseerklärung gefordert.
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29.05.2006
Pressemeldung