Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der Studierendenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.
Diese erfüllen öffentliche Aufgaben der wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Förderung der Studierenden an deutschen Hochschulen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung von Chancengleichheit. Im Zusammenwirken mit Hochschulen und Hochschulstädten tragen sie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Hochschulstudium bei und beteiligen sich insoweit an der Gestaltung des Lebensraums Hochschule.
Zur Erreichung dieser Ziele leistet das DSW seinen Beitrag. Bei der Meinungsbildung des DSW wirken in den Organen und in den satzungsgemäßen Gremien neben den gesetzlichen Vertretern der Studentenwerke die ehrenamtlichen Mitglieder der Organe der örtlichen Studentenwerke mit, insbesondere Studierende und Professoren.
"Beim Bologna-Prozess geht es um mehr als die Vergleichbarkeit der neuen Bachelor- und Master-Abschlüsse. Ein einheitlicher europäischer Hochschulraum bis zum Jahre 2010 kann nur gelingen, wenn den Studierenden in Europa eine ausreichende soziale Infrastruktur zur Verfügung steht." Mit diesen Worten verlieh der Präsident des "European Council for Student Affairs" (ECStA), Achim Meyer auf der Heyde, seiner Forderung an die europäischen Bildungsminister Nachdruck, neben den Hochschulen und den Studierenden auch die Studentenwerke bzw. deren europäische Pendants als offizielle Partner anzuerkennen.
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17.06.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Immer mehr ausländische Studierende wählen Deutschland als Studienort, immer mehr deutsche Studierende gehen ins Ausland. Die wirtschaftliche und soziale Lage vieler international Studierender bleibt aber schwierig. Rund 40% der 246.000 ausländischen Studierenden haben Probleme bei der Studienfinanzierung und nur unzureichende soziale Kontakte zu ihren deutschen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Dies geht aus der neuen Studie "Internationalisierung des Studiums" hervor, die die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn heute zusammen mit Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, dem Präsidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW), in Berlin vorgestellt hat.
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01.06.2005
Pressemeldung
Die Studentenwerke in Deutschland erwarten, dass in den kommenden Jahren erheblich mehr und jüngere Studierende Wohnheimplätze nachfragen werden. Weiter stark steigen soll auch die Zahl ausländischer Studierender. Dieses Szenario entwarf Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), am Mittwoch auf einer DSW-Fachtagung zum studentischen Wohnen in Mainz. "Die Studentenwerke bemühen sich nach Kräften, diesen zukünftigen Bedarf zu decken, aber uns fehlen weiterhin 20.000 Wohnheimplätze", erklärte Meyer auf der Heyde. Er forderte Bund und Länder auf, sich gemeinsam für mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum einzusetzen.
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11.05.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Wer studieren will, muss sich Gedanken zur Finanzierung machen. Über 700 Euro durchschnittlich geben die rund zwei Millionen Studierenden derzeit in Deutschland im Monat für ihre Lebenshaltungskosten und Lernmittel aus, so die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW). Eine kompakte Orientierung zur Studienfinanzierung bietet der neue DSW-Flyer "Ein Studium finanzieren". Angehende oder bereits Studierende, ihre Eltern und Lehrer finden darin, gebündelt und übersichtlich dargestellt, alle Informationen, wie man ein Studium finanziert.
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25.04.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert das Vorhaben der unionsregierten Länder, das BAföG nach einem Wahlsieg 2006 zugunsten alternativer Angebote der privaten Studienfinanzierung abschaffen zu wollen.
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05.04.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit dem so genannten "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit", das heute in Kraft tritt, erhalten auch die BAföG-Ämter bei den Studentenwerken die Befugnis, auf Kontendaten von Studierenden zuzugreifen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 61 örtlichen Studentenwerke in Deutschland, sieht jedoch keineswegs den gläsernen Studierenden heraufziehen. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde tritt solchen Befürchtungen entgegen: "Die Studentenwerke nutzen nur dann die Möglichkeit, Kontendaten bei BAföG-Anträgen abzufragen, wenn der konkrete und dringende Verdacht besteht, dass vorhandenes Vermögen nicht angegeben wurde."
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01.04.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die Entscheidung der unionsgeführten Länder, Studiengebühren mit einer Obergrenze bei 500 Euro im Semester einführen zu wollen. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Eine Obergrenze bei circa 500 Euro Studiengebühren im Semester ist nicht per se sozialverträglich, wenn man die tatsächlichen Einnahmen der Studierenden berücksichtigt. Mehr als ein Viertel hat gemäß unserer aktuellen Sozialerhebung weniger als 600 Euro im Monat zur Verfügung, für sie bedeuten 500 Euro Studiengebühren im Semester eine erhebliche Belastung von rund 83 Euro monatlich. Das sind fast 15 Prozent des Budgets!" Rinkens Forderung: "Erstens müssen alle BAföG-Empfänger von Studiengebühren freigestellt werden und zweitens dürfen Gebühren über diese generelle Freistellung hinaus nur gestuft nach der Leistungskraft, das heißt nach den tatsächlichen studentischen Einnahmen erhoben werden."
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21.03.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Ab morgen sind in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn die Arbeiten von 50 Kunststudierenden zu sehen, die für den Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus" ausgewählt wurden.
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24.02.2005
Pressemeldung
Über die Hälfte aller zwei Millionen Studierenden in Deutschland sind dringend auf Nebenjobs angewiesen, um überhaupt studieren zu können. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) zum Beginn der Semesterferien aufmerksam, während derer die Studierenden traditionell verstärkt jobben. "Unsere aktuelle Sozialerhebung weist nach, dass 56% aller Studierenden, die neben dem Studium jobben, ohne diese Nebenerwerbstätigkeit ihr Studium nicht finanzieren könnten", erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Diese Studierenden seien auf einen intakten studentischen Arbeitsmarkt dringend angewiesen. Meyer auf der Heyde appelliert deshalb an die Unternehmen, offene Stellen bei den studentischen Jobvermittlungen zu melden.
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23.02.2005
Pressemeldung
"Das BAföG ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengleichheit im deutschen Hochschulwesen. Wenn es das BAföG nicht gäbe, müsste man es erfinden." Mit diesen Worten kommentiert der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, den heute vorgestellten 16. BAföG-Bericht der Bundesregierung.
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16.02.2005
Pressemeldung
Hochschule und Forschung