documenta und Museum Fridericianum RSS-Feed

Die documenta gilt als eine der bedeutendsten und weltweit am meisten beachteten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Ins Leben gerufen wurde sie 1955 von dem Künstler und Kunsterzieher Arnold Bode in Kassel. Nach den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur sollte sie die deutsche Öffentlichkeit mit der internationalen Moderne und mit der eigenen gescheiterten Aufklärung konfrontieren und versöhnen.
Niemand hätte damals gedacht, dass die Ausstellung, oft als „Museum der 100 Tage“ bezeichnet, zu einem beispiellosen Erfolg werden sollte – und doch findet nunmehr im Sommer 2007 die zwölfte documenta statt.

Der singuläre Charakter hat sich erhalten: Es wird alle fünf Jahre eine neue Leiterin, ein neuer Leiter bestimmt und die Ausstellung gleichsam neu erfunden. Ein Konzept, das sich bewährt. Bei der Documenta11 wurden über 650.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.

Unter stets wechselnder Regie, und im ebenso gemächlichen wie unerbittlichen Rhythmus von fünf Jahren, ist die documenta zu einem weltweit verbindlichen Seismografen der zeitgenössischen Kunst avanciert: Bei der documenta zeigt sich, ob es der Kunst gelingt, die Welt in Bilder zu fassen und ob diese Bilder für ihr Publikum Gültigkeit haben.

Möchten Sie sich über die Ausstellung der ersten documenta im Jahre 1955 informieren oder noch einmal Documenta11 Revue passieren lassen? Mehr über die letzten elf Weltkunstausstellungen erfahren Sie hier.

Carolyn Christov-Bakargiev ist künstlerische Leiterin der documenta 13, die vom 09. Juni bis 16. September 2012 in Kassel stattfinden wird.

Meldungen

Carolyn Christov-Bakargiev ist künstlerische Leiterin der documenta 13

Bernd Leifeld, Geschäftsführer der documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH, teilte mit, dass der Aufsichtsrat der Gesellschaft heute (03.12.2008) einstimmig Carolyn Christov-Bakargiev zur Leiterin der Weltkunstausstellung documenta 13 gewählt hat und damit der Empfehlung der internationalen Findungskommission gefolgt ist. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

100 Tage documenta 12

Nach 100 Tagen ist die documenta 12 an einem sonnigen Sonntag zu Ende gegangen. Die vom künstlerischen Leiter Roger M. Buergel und der Kuratorin Ruth Noack konzipierte Ausstellung der Arbeiten von 109 KünstlerInnen aus 43 Ländern wurde von 754.301 zahlenden Gästen besucht. Dazu kamen 4.390 FachbesucherInnen und 15.537 JournalistInnen aus 52 Ländern. Das bedeutet eine in der jüngeren documenta-Geschichte einzigartige Steigerung der Besucherzahlen von 16% bzw. 100.000 mehr zahlenden BesucherInnen als bei der Documenta 11. mehr

24.09.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

© Julia Zimmermann

So viele documenta-BesucherInnen wie noch nie zur Halbzeit

Am 4. August um 20 Uhr geht die documenta 12 in die zweite Halbzeit, sind die ersten 50 Ausstellungstage vergangen. Und das mit so vielen BesucherInnen wie noch nie: am Samstag werden rund 330.000 zahlende BesucherInnen die Ausstellung in Kassel gesehen haben (die kommenden drei Tage hochgerechnet). Im Vergleich verzeichnete man 2002 zum gleichen Zeitpunkt 314.000 Gäste. mehr

02.08.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Zur Ausstellung

Gut dreieinhalb Jahre wurde an der documenta 12 gearbeitet und über 500 Kunstwerke sind nun in Kassel versammelt. Zu den Hauptstandorten Museum Fridericianum, Neue Galerie, documenta-Halle und Aue-Pavillon kommen das Schloss Wilhelmshöhe und der Bergpark, das Kulturzentrum Schlachthof, eine Straßenbahn der Linie 4 sowie elBulli in Spanien hinzu. Das Budget von 19 Millionen Euro, das sich zur Hälfte aus den Beiträgen der Stadt Kassel, des Bundeslands Hessen und der Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch die Kulturstiftung des Bundes) speist und zur anderen Hälfte aus dem Verkauf von Eintrittskarten, konnte mit Unterstützung internationaler Stiftungen und unserer Sponsoren, darunter die Hauptsponsoren Saab Deutschland GmbH und Sparkassen-Finanzgruppe, konsolidiert werden. Es ist zu erwarten, dass Stadt und Umland auch aufgrund des Besucherstroms ein Vielfaches der Investitionen einspielen werden. Der Initiative der neuen "Stützen der documenta" ist es zu verdanken, dass ein temporäres Gebäude, der Aue-Pavillon, entworfen von Lacaton & Vassal und entwickelt von Tim Hupe Architekten, mit einer Fläche von fast 10.000 m2 an einem der schönsten Orte der Stadt errichtet werden konnte. Seit etwa einem Jahr steht ein Initiativkreis der documenta mit Rat und Tat beiseite. Durch den documenta 12 Beirat ist es gelungen, die Ausstellung mit der Stadt zu vernetzen. Im Rahmen von documenta 12 magazines sind Netze mit nahezu 100 Redaktionen auf der ganzen Welt geknüpft worden. Anfangs etwas spärlich besetzt, ist unser Team inzwischen auf über 650 Personen angewachsen. mehr

13.06.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Mehr Zeit und Raum für Schöpferisches

Wie sieht eine humane Arbeitskultur aus, und wie wird sich die Arbeitswelt in Zukunft entwickeln? Mit diesen Fragen setzen sich die TA Triumph-Adler AG und ihre Tochter TA Triumph-Adler Rheinland Consulting GmbH auf der internationalen Kunstausstellung documenta 12 auseinander, die vom 16. Juni bis zum 23. September 2007 in Kassel stattfindet. Die Spezialisten im Document Business unterstützen im Rahmen der "documenta 12 magazines" das Projekt "The Making of Your Magazines" (TMoYM). Die "documenta 12 magazines" ist ein Teilprojekt der documenta 12, in dem sich rund 90 Kunst-, Kultur- und Theoriemedien unterschiedlicher Formate und Ausrichtungen seit eineinhalb Jahren zu den Leitthemen der Documenta 12 austauschen. mehr

12.06.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Kunst und ihre Vermittlung: Kommunikative Uni-Kassel-Projekte zur d12

An die 500 Videoclips mit Statements zu Fragen aktueller Kunst und eine virtuelle documenta-Datenbank im Blogformat, die mit dem Palmenhain 2.0 auch ganz real mitten im Zentrum der d12 vor Ort ist, außerdem Kunstsprachanalyse mit permanent discussion und ein kreatives Gedankenexperiment zur selbst erschaffenen documenta - vier Projekte der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel arbeiten derzeit über documenta-Kunst und deren Kommunikation. mehr

11.06.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

documenta 12 Halle

Die documenta 12 begreift sich als ein Medium – die Ausstellung wird nicht nur als Repräsentationsfläche, sondern als Produktionsformat gedacht, das sich zeitlich und räumlich über den reinen Ausstellungsraum erstreckt. Um die Produktion dieses erweiterten Ausstellungsraums kollektiv zu organisieren, hat die documenta 12 zwei Modelle entwickelt, die bereits seit Beginn des Jahres 2006 komplementär zueinander arbeiten: das Redaktionsnetzwerk der documenta 12 magazines und den in Kassel verankerten documenta 12 Beirat. Beide unterstützen den Transfer lokalen Wissens zwischen Menschen an verschiedenen Orten der Welt und der Kunst und ihrem Publikum. Dieser Transfer wird mit Beginn der Ausstellung um eine weitere Dimension ergänzt: die Kunstvermittlung der documenta 12, die das Publikum dazu anregen wird, in der Auseinandersetzung mit den künstlerischen Arbeiten seine eigenen intellektuellen und ästhetischen Ressourcen ins Spiel zu bringen. mehr

08.06.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Die Welt bewohnen - Schülerinnen und Schüler führen Erwachsene durch die documenta 12

Ein besonderer Bestandteil der documenta 12 ist das seit Oktober 2006 stattfindende Vermittlungsprogramm "Die Welt bewohnen". Eine Gruppe von ca. 70 SchülerInnen aus verschiedenen Schulen Kassels im Alter zwischen 13 und 19 Jahren befasst sich bereits im Vorfeld der Ausstellung mit den Leitmotiven und den künstlerischen Positionen der documenta 12. Aber auch mit der Frage, was es eigentlich bedeutet, Vermittlung zu betreiben und Wissen weiterzugeben. mehr

07.06.2007 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Bildung und Vermittlung

Der Initiator von documenta, der Künstler und Kunstpädagoge Arnold Bode, begriff die documenta als eine Bildungsinstitution. Die Ausstellung wurde zur damaligen Zeit nicht als Weltkunstausstellung verstanden, die den jeweilig aktuellen Stand der Kunst zu zeigen hat. Sie wurde von Beginn an gesellschaftlich, das heißt als Bildungsinstitution entworfen. Die documenta 12 knüpft an Arnold Bodes documenta 1955 an. "Bildung" als Leitbegriff wird sowohl methodisch als auch ästhetisch in die Ausstellung einfließen. mehr

21.11.2006 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Paradigmen für die Kunstvermittlung auf der documenta 12

In den letzten Jahren ist in Deutschland eine intensive Diskussion um Kunstvermittlung und um die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Bildung entstanden. Mit einiger Verspätung wird an eine gesamteuropäische Entwicklung angeknüpft, die vor allem aus dem angelsächsischen Raum Impulse erhält. Dass die documenta 12 diese Frage aufgreift, ist ein weiteres Symptom für das wachsende Interesse an dem Bereich. Von dem, was sich an der Kunstvermittlung in der Ausstellung zeigt, sollten nicht nur die BesucherInnen, sondern auch die fachspezifische Debatte profitieren können. mehr

21.11.2006 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

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