Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder gemahnt, das "Programm zur Aufnahme zusätzlicher Studienanfänger (Hochschulpakt 2020)" schnellstmöglich aufzustocken.
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25.10.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Mit der Hartz IV-Reform und dem Bildungspaket werden Kinder- und Bildungsarmut festgeschrieben. Das Kabinett hat die Hausaufgaben, die ihm das Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) mit seiner Entscheidung zur Bemessung der Regelsätze für Kinder und Erwachsene im Februar aufgegeben hatte, nicht gemacht. Der Beschluss wird den Vorgaben des BVerfG-Urteils nicht gerecht", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch mit Blick auf die Kabinettsentscheidung.
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20.10.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"Alle Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf gute Bildung. Dies wird mit dem so genannten Bildungspaket nicht erreicht", erklären neun Organisationen und acht Wissenschaftler/-innen. Das Bündnis kritisiert die Intransparenz der Ermittlung der Hartz-IV-Kinderregelsätze im Gesetzesentwurf des Bundesarbeitsministeriums und schlägt fünf Maßnahmen vor, um eine gerechte gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.
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19.10.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich am Donnerstag bei den Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für Lehrkräfte darauf verständigt, eine Sondierungskommission einzusetzen.
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14.10.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Mehr Geld und Personal für die Schulen, damit alle Kinder und Jugendlichen bestmöglich gefördert werden können, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf das von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante "Bildungspaket" angemahnt. "Die Förderung leistungsschwächerer Schüler gehört in die Schule, nicht in private Nachhilfeinstitute. Für individuelle Förderung brauchen Lehrkräfte Zeit, zu große Klassen sind Gift. Das 'Bildungspaket', mit dem Kinder aus Hartz IV-Empfängerfamilien Anspruch auf außerschulische Nachhilfe erhalten sollen, weist in die falsche Richtung. Es ist eine Gelddruckmaschine für private Nachhilfeinstitute", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch in Frankfurt a.M.
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06.10.2010
Pressemeldung
Schule
"Billiganbietern in der Aus- und Weiterbildung bleiben weiter Tür und Tor geöffnet. Weiterbildner werden mit Almosen abgespeist. Mit dem 'Branchentarifvertrag Weiterbildung' wäre eine untere Haltelinie gegen Dumpinglöhne eingezogen worden", sagte Ilse Schaad, Tarifexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die gestrige Ablehnung der Bundesregierung, den 2009 vereinbarten Branchentarifvertrag für allgemeingültig zu erklären.
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06.10.2010
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
"Die internationale Staatengemeinschaft muss mehr Geld in Bildung investieren. Nur so lassen sich die Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen nachhaltig überwinden. Nur so wird der Teufelskreis von Hunger, Armut und Krieg durchbrochen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag zum "Weltlehrertag". An die Bundesregierung appellierte er, endlich die Zusagen zu erfüllen, die sie mit Blick auf das UN-Millenniumsziel "Bildung" gemacht hat. Danach sollen bis 2015 alle Kinder auf dieser Welt mindestens eine Grundausbildung erhalten.
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05.10.2010
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Mitglieder des Vermittlungsausschusses von Bund und Ländern gemahnt, bei der überfälligen BAföG-Erhöhung endlich zu einem Konsens zu kommen. "Bund und Länder müssen ihre gemeinsame Verantwortung für die Bildungspolitik wahrnehmen und kooperativ für bessere Bedingungen im Bildungssystem sorgen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf die Ausschuss-Sitzung am Dienstag. Statt weiter der Kleinstaaterei zu frönen, sei ein "nationaler Pakt für Bildung" notwendig. Das Hickhack um die BAföG-Erhöhung zeige, die Föderalismusreformen haben nicht dazu beigetragen, dass die Länder mehr Geld für Bildung ausgeben. Die Reformen dienten bisher vor allem dem "föderalen Machtpoker".
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05.10.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt viele Empfehlungen zum Europäischen Forschungsraum, die der Wissenschaftsrat (WR) heute im Rahmen einer Konferenz in Berlin vorgestellt hat. "Das Bund-Länder-Gremium hat die Finger in die Wunden des deutschen Wissenschaftssystems gelegt: Die Karrierewege in Hochschule und Forschung sind im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig. Undurchsichtige Rekrutierung von Nachwuchskräften, Kurzzeitverträge ohne soziale Absicherung und fehlende Planungssicherheit der wissenschaftlichen Laufbahn schrecken junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab", sagte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller.
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29.09.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat scharf kritisiert, dass die Kinder von Hartz IV-Empfängern weiter abgehängt werden. Die Bildungsgewerkschaft schlägt vor, deutlich mehr Geld in die Infrastruktur von Bildung zu stecken.
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27.09.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft