Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich für eine Reform der Personalstruktur in Hochschule und Forschung ausgesprochen, die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern frühzeitig berechenbare Karriereperspektiven gibt. Das erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche Vorstandsmitglied der GEW, Andreas Keller, heute in Berlin in einer öffentlichen Anhörung des Bundestagausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Keller war zu der Sitzung als Sachverständiger eingeladen. Anlass für die Anhörung war die Vorlage eines Bundesberichts zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWinN) durch die Regierung.
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02.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Als "tragfähig" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Ergebnis der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder bezeichnet. "Die Doppel-Null, die die Arbeitgeber erzwingen wollten, ist vom Tisch. Im Schnitt 5,8 Prozent Erhöhung der Tabellenwerte bis Ende 2010 sind kein Pappenstiel. Wegen der außerordentlich hohen Beteiligung der Beschäftigten im Osten an den Arbeitskampfmaßnahmen sind die Arbeitgeber mit ihrem Ziel gescheitert, die östlichen Bundesländer bei den Gehaltszuwächsen abzukoppeln.
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01.03.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Schule
Über 100.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben an den drei Warnstreiktagen ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro Nachdruck verliehen. Allein an den vier zentralen Warnstreikaktionen am Freitag haben fast 40.000 Kolleginnen und Kollegen noch einmal das Doppel-Null-Angebot der Arbeitgeber strikt zurückgewiesen. Die Aktionsschwerpunkte lagen in Sachsen (Dresden, über 18.000), Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf, 10.000), Baden-Württemberg (Stuttgart, 8.000) und dem Saarland (Saarbrücken, 2.800).
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27.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Schule
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben ihre Warnstreik-Aktivitäten noch einmal kräftig ausgeweitet: Über 50.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben am Donnerstag an den zentralen Kundgebungen teilgenommen. Die größte Resonanz gab es in Sachsen-Anhalt: Hier gingen in Magdeburg mehr als 15.000 Beschäftigte auf die Straße. Weitere Aktionsschwerpunkte lagen am zweiten Warnstreiktag in Bayern (Nürnberg, 4.500), Brandenburg (Potsdam, gut 5.000), Hamburg (3.000), Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin, 12.000), Rheinland-Pfalz (Mainz, 3.500), Thüringen (Erfurt, 5000) und Hessen (Frankfurt, Kassel, Gießen, insgesamt 3.000). Hessen ist aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten, führt aber eigene Tarifverhandlungen. Bereits gestern hatten fast 15.000 Menschen auf Kundgebungen in Hannover und Kiel acht Prozent mehr Einkommen verlangt und das Doppel-Null-Angebot der Arbeitgeber strikt zurückgewiesen. Morgen sind in vier weiteren Bundesländern zentrale Warnstreik-Kundgebungen geplant.
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26.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Fast 14.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben zum Auftakt der Warnstreiks vor der vierten Tarif-Verhandlungsrunde ihrem Unmut über das "Doppel-Null"-Angebot der Arbeitgeber Luft gemacht. Die Beschäftigten aus Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein nahmen am Mittwoch an den zentralen Kundgebungen in Hannover und Kiel teil.
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25.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Schule
Für den 25., 26. und 27. Februar hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die im öffentlichen Dienst der Länder im Bildungsbereich Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. "Am Aschermittwoch geht´s erst richtig los. Die Arbeitgeber, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), hat die Beschäftigten mit ihrem Doppel-Null-Angebot provoziert und die Stimmung richtig angeheizt. Sie müssen bei ihrem Angebot in der nächsten Verhandlungsrunde kräftig nachlegen", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Freitag in Frankfurt a.M.
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20.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Aus Anlass der heutigen Sondersitzung des Bundesrates zum Konjunkturprogramm II warnen Bundeselternrat (BER), Deutscher Philologenverband (DPhV), Didacta Verband, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Verband Bildung und Erziehung (VBE) und VdS Bildungsmedien eindringlich: "Ein Konjunkturprogramm im Bildungsbereich darf sich nicht darin erschöpfen, die Investitionen ausschließlich für Baumaßnahmen vorzusehen."
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20.02.2009
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie dbb Tarifunion und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst/Länder heute Nachmittag ergebnislos vertagt.
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14.02.2009
Pressemeldung
Schule,
Bildung und Gesellschaft
Die Investitionspläne zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur insbesondere im Bildungsbereich sind nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein notwendiger und richtiger Schritt. GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne wies jedoch darauf hin, dass die im Rahmen des Konjunkturpakets II geplanten Ausgaben in Höhe von rund 6,5 Milliarden Euro nicht ausreichten. Aufgrund der chronischen Unterfinanzierung vergangener Jahre seien viele Bildungseinrichtungen durch und durch marode. Um diese zu sanieren und modernisieren, sei eine größere Anstrengung notwendig. "Wir brauchen 73 Milliarden Euro bis 2020, um allein die Schulen in Form zu bringen", sagte der Gewerkschafter am Freitag mit Blick auf eine Studie des "Deutschen Instituts für Urbanistik". Er erinnerte daran, dass IG BAU und GEW ein 20 Milliarden Programm zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur vorgeschlagen hatten. Dieses sollte Herzstück des zweiten Konjunkturpakets gegen die Wirtschaftskrise werden. Ziel war, rund 400.000 Arbeitsplätze zu sichern.
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13.02.2009
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaften haben ihre Warnstreiks und Aktionen in dieser Woche fortgesetzt: Allein heute beteiligten sich rund 10.000 Beschäftigte aus dem Bildungsbereich, überwiegend Lehrkräfte, an den Aktivitäten. Im Laufe der Woche waren es in allen Teilen der Republik 32.000 Kolleginnen und Kollegen. "Damit haben die Beschäftigten ein deutliches Signal für die Tarifforderung der Gewerkschaften nach acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro gesetzt. Für sie ist die Blockadehaltung der Arbeitgeber eine Provokation. Die Beschäftigten haben mit ihren Aktionen klar gemacht: Sie sind auch zu Erzwingungsstreiks bereit, wenn die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Frankfurt a.M.
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13.02.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft