Jubiläum

30 Jahre deutsch-französische Bildungszusammenarbeit

In einer Feierstunde im Schloss Saarbrücken blickt das deutsch-französische Sekretariat (DFS) heute auf die 30-jährige Erfolgsgeschichte des deutsch-französischen Austauschprogramms in der Berufsbildung zurück.

18.11.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Der Grundstein dieser Zusammenarbeit wurde in einem "deutsch-französischen Abkommen für die Austausche in der beruflichen Bildung" 1980 durch Außenminister Jean-François Poncet und Hans-Dietrich Genscher gelegt. "Seitdem sind junge Deutsche nach Frankreich gegangen und junge Franzosen zu uns gekommen. So hat das Austauschprogramm zum engen Verhältnis zwischen unseren beiden Ländern beigetragen", betont Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der an der Feier in Saarbrücken teilnimmt.

Seit der Gründung des Austauschprogramms konnten fast 85.000 deutsche und französische Teilnehmer Erfahrungen in der Berufsausbildung in Schulen und Ausbildungsbetrieben im Partnerland machen. In diesem Jahr nehmen rund 5.000 Jugendliche und Erwachsene an dem Programm teil.

"Auszubildende haben die Chance, die Arbeits- und Ausbildungswelt des Nachbarlandes kennenzulernen Das hilft den jungen Menschen und den Betrieben gleichermaßen", so Braun. Unternehmen profitieren von den Erfahrungen und der fachlichen Expertise ihrer international geschulten Auszubildenden.

Der Austausch, der zwei bis drei Wochen dauert, wird vom deutsch-französischen Sekretariat (DFS) durchgeführt und von den entsendenden Betrieben und Unternehmen oder von überbetrieblichen Kammern und Branchenverbänden organisiert. Auf Grundlage eines standardisierten, europaweit anerkannten Nachweises von Lernaufenthalten werden die Auslandserfahrungen anschließend mit dem europass Mobilität dokumentiert. Auf deutscher Seite wird das deutsch-französische Auslandsprogramm vom BMBF mit jährlich rund 2,5 Mio. Euro gefördert.

Link: "Auslandspraktika für alle!"


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