"Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger ist zentrales Ziel bayerischer Schulpolitik"

"Bayerns Schulsystem ist gerade in seiner Vielfalt und Durchlässigkeit dazu geeignet, Schülerinnen und Schüler nach ihren jeweiligen Fähigkeiten gut auf eine Ausbildung vorzubereiten", so Minister Spaenle zu den Einlassungen des SPD-Abgeordneten Pfaffmann zur aktuellen DIHK-Studie. Die darin kritisierte fehlende Ausbildungsreife im Schulsystem zu suchen, sei sachlich verfehlt.

08.04.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Unsere Schulen nehmen ihren auf Ganzheitlichkeit ausgelegten Bildungs- und Erziehungsauftrag ernst, fördern die Jugendlichen in den erforderlichen persönlichen und sozialen Kompetenzen und unterstützen sie in enger Partnerschaft mit den Eltern auf ihrem Weg in die Ausbildung", betont Minister Spaenle.

Wie auch vom DIHK gefordert, stehe die Ausbildungsreife der jungen Menschen ganz oben auf der Tagesordnung bayerischer Schulpolitik. "Wir nehmen die Ergebnisse der DIHK-Umfrage ernst und werden unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur Ausbildungsreife weiter intensiv unterstützen", versichert der Minister. Hierfür wurden gerade in jüngster Vergangenheit weitere Möglichkeiten der Durchlässigkeit geschaffen. Außerdem wurden die individuelle Förderung und Berufsorientierung an allen weiterführenden Schulen verstärkt. Das Kultusministerium hat vor einiger Zeit eine Werteinitiative zur Stärkung relevanter Schlüsselkompetenzen und im Berufsleben wesentlicher Verhaltensformen ins Leben gerufen, um so auch auf die veränderten gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren.

Die von der SPD geforderten bundesweiten Standards bestehen bereits seit vielen Jahren in weiten Bereichen des Bildungswesens - sie sind in Bayern Grundlage bei der Entwicklung neuer Lehrpläne. "Seit Beginn meiner KMK-Präsidentschaft verfolge ich darüber hinaus mit Nachdruck das Ziel, diese Bildungsstandards in allen Ländern Deutschlands als verbindliche Grundlage der Lehr- bzw. Bildungspläne zu etablieren und zu stärken", so der amtierende KMK-Präsident.


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