Ausbildungsprogramm Ost mit 13.000 Plätzen beschlossen
Mit dem Ausbildungsplatzprogramm Ost schaffen Bund und Länder in diesem Jahr rund 13.000 Lehrstellen für junge Menschen in den Neuen Ländern. Bundesbildungsministerin Annette Schavan bezeichnete die am Freitag in Berlin unterzeichnete Vereinbarung als wichtiges Signal: "Die gut ausgebildete Jugend ist die Zukunft für die Neuen Länder."
19.05.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und ForschungIn Sachsen stehen damit 2.804, in Brandenburg 2.572, in Sachsen-Anhalt 2.141, in Mecklenburg-Vorpommern 2.136, in Berlin 1.815 und in Thüringen 1.532 Programmplätze zur Verfügung. Gefördert wird die Berufsausbildung in anerkannten Berufen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung, oder eine schulische Berufsausbildung, die zu einem Abschluss nach Landes- oder Bundesrecht führt. Das BMBF stellt für die Programmlaufzeit von September 2006 bis Dezember 2009 insgesamt 88 Millionen Euro bereit.
Schavan sieht in dem Programm einen wesentlichen Beitrag von Bund und Ländern zur Schaffung eines ausreichenden Ausbildungplatzangebots. "Die Wirtschaft ist jetzt am Zug und muss ihr Angebot an Lehrstellen deutlich erhöhen." Der Ausbildungspakt brauche eine neue Dynamik. Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang auf den von ihr einberufenen 'Innovationskreis berufliche Bildung' hin. Dort erarbeiten derzeit Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft, beruflicher Schulen sowie der Sozialpartner und der Länder gemeinsame Strategien für Verbesserungen in der beruflichen Bildung.
Keine Kommentare vorhanden