Betriebliche Ausbildung bietet jungen Menschen Lebensperspektive
Kultusminister Helmut Rau übergibt am 19.01.2006 in Pforzheim die Zertifikate "Anerkannter Ausbildungsbetrieb", die erstmals von der IHK Nordschwarzwald vergeben werden.
19.01.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg"Durch Ihre Bereitschaft auszubilden, bieten Sie den jungen Menschen individuelle Perspektiven", würdigte Kultusminister Rau die Leistungen der Ausbildungsbetriebe. Die duale Ausbildung an den Lernorten Berufsschule und Betrieb bezeichnete Rau als "Kernstück der beruflichen Ausbildung". In keinem anderen Bereich des Bildungssystems sei die Verzahnung von Ausbildungs- und Beschäftigungssystem so eng wie in dieser Schulart. Dadurch könne auf Veränderungen weitaus schneller und flexibler reagiert werden als in vielen anderen Ländern der Welt.
"Das duale Ausbildungssystem ist und bleibt das beste aller Ausbildungssysteme", das weltweit einen hervorragenden Ruf genieße. Es biete die beste Vorbeugung gegen Jugendarbeitslosigkeit.
Daneben stellte Rau die Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler auf dem Hintergrund steigender Anforderungen in der Berufswelt als eine der Kernaufgaben der beruflichen Schulen dar. Er nannte in diesem Zusammenhang die Weiterentwicklung des Berufsvorbereitungsjahres, die Kooperationsklassen Hauptschule-Berufsvorbereitungsjahr sowie das landesweite Projekt "Jugendberufshelfer".
"Ihre Bereitschaft, über den eigenen Bedarf hinaus auszubilden, bedarf einer besonderen Würdigung", dankte Rau den anwesenden Vertretern der Ausbildungsbetriebe.
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