Wettbewerb

Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Bühne frei für die besten Azubis

Wer heute beruflich vorankommen will, muss sich international prä- sentieren können. Die Auszubildenden, die beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen antreten, wissen das. Vom 9. bis 11. Dezember ringen die besten von ihnen in Bremen um den Sieg im Azubiturnier.

08.12.2010 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

166 Azubigruppen aus ganz Deutschland sind in den Wettbewerb gestartet, 15 Gruppen haben den Sprung ins Azubiturnier geschafft. Bei dem Sprachen- Wettstreit in Bremen treten rund 90 Auszubildende und Berufsschüler in neuen Teams gegeneinander an – und zwar live on stage.

Ihre Aufgabe ist es, zu einem Thema aus der Berufswelt eine szenische Darbietung zu erarbeiten, einzustudieren und auf der Bühne zu präsentieren. Gefragt sind dabei neben sprachlichen Fähigkeiten auch Teamarbeit, Kreati- vität und neue Ideen. Die Beiträge werden von zwei Expertengremien beur- teilt: von einer Fachjury aus Wirtschaft, Schulen und Verbänden und von der Azubijury – Auszubildenden aus Bremer Betrieben und der Handels- kammer Bremen. Das Azubiturnier findet erstmals im Lande Bremen statt.

Ermöglicht haben seine Durchführung die Senatorin für Bildung und Wissen- schaft, die Handelskammer Bremen und die Unternehmensverbände im Lande Bremen. Weitere Unterstützer sind die Hermann-Leverenz-Stiftung, die Karl- Nix-Stiftung und der Schünemann-Verlag. Schirmherrin des Azubiturniers ist Renate Jürgens-Pieper, Senatorin für Bildung und Wissenschaft im Lande Bremen.

"Firmen brauchen heute Mitarbeiter, die international agieren können. Daher freut es mich sehr, dass der Wettbewerb Schüler und Auszubildende dazu an- spornt, sich mit fremden Sprachen zu beschäftigen", so Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen. "Ob im Einkauf oder im Vertrieb, ob im Kontakt mit ausländischen Tochtergesellschaften oder mit Ge- schäftspartnern, überall sind Fremdsprachenkenntnisse nötig. Wer Fremd- sprachen beherrscht, dem steht die Wirtschaftswelt offen", ergänzt Cornelius Neumann-Redlin, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände im Lande Bremen.

"Alle schauen immer auf die gymnasiale Bildung. Aber auch in der beruflichen Ausbildung finden sich viele begabte Köpfe – und die wollen wir finden, aus- zeichnen und fördern", erklärt Bernhard Sicking, Leiter des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Zum Abschluss des Azubiturniers gibt es dann auch gleich zwei Preisverleihungen: einmal für alle Teams, die sich mit ihren herausragenden Leistungen für das Azubiturnier qualifiziert haben, und einmal für die Sieger des Azubiturniers – die "Besten der Besten". Der Startschuss für den Sprachen- Wettstreit fällt am Donnerstag, 9. Dezember 2010, um 13.30 Uhr in der Jacobs University Bremen.

Ausgewählte Termine

Donnerstag, 9. Dezember 2010

13.30 Uhr: Eröffnung in der Conference Hall mit Grußworten von -Prof. Dr. Andreas Schlüter (Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft)

  • MinR Dr. Karl Ulrich Voss (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Abteilung für Berufliche Bildung)
  • Reinhard Platter (Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen, Referatsleiter Berufliche Bildung)
  • Dr. Matthias Fonger (Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen)
  • Cornelius Neumann-Redlin (Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V.)

14.30 Uhr: Inhaltliche Einführung in das Azubiturnier

Freitag, 10. Dezember 2010

15.30 Uhr: Theateraufführungen in der Conference Hall

Samstag, 11. Dezember 2010

9 Uhr: Preisverleihung mit einem Grußwort von Prof. Dr. Jürgen Trabant (Jacobs University Bremen)

Über den Wettbewerb
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen wurde 1979 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründet. Er will Schülerinnen und Schüler ermutigen, sich innerhalb und außerhalb der Schule verstärkt mit fremden Sprachen zu beschäftigen. Träger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ist Bildung & Be- gabung – eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, die maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Stifterverband finanziert wird. Schirmherr von Bildung & Begabung ist der Bundespräsident.


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