DIHK-Präsident Eric Schweitzer weist die Vorwürfe der neuen KMK-Präsidentin, die Unternehmen bildeten nicht genug aus, zurück
"Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die Ausbildungsplatzsituation hat sich deutlich zugunsten der Bewerber gewendet. Zuletzt konnten die Unternehmen allein im IHK-Bereich 70.000 Lehrstellen nicht besetzen – es fehlt also nicht an ausreichenden Ausbildungsplatzangeboten, sondern an geeigneten Bewerbern.
15.01.2014 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und HandelskammertagAußerdem: Seit 2006 hat sich sogar der Anteil der Betriebe, die gar keine Bewerbungen mehr erhalten, fast verfünffacht. Gleichzeitig werden immer noch zu viele Jugendliche in schulische Übergangsmaßnahmen gelenkt, obwohl sie ausbildungsfähig sind. Die Länder müssen das unübersichtliche Übergangssystem deshalb dringend weiter abbauen und stärker systematisieren. Von der neuen KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann erwartet die Wirtschaft unter anderem Engagement für mehr Vergleichbarkeit bei den Schulabschlüssen und Berufsorientierung. Die Wirtschaft ist gerne weiterhin bereit, wie im Ausbildungspakt vereinbart, Schülern Betriebspratika anzubieten. Dies ist umso wichtiger, da die Erwartungen der Unternehmen und der Jugendlichen oft auseinander gehen."
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