Bildungsstätten

Gleichwertigkeit beruflicher Bildung sichtbar machen

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, hat sich mit den Spitzen der Handwerkskammer (HWK) Dortmund getroffen. Schwerpunktmäßig sprachen sie dabei über den Investitionsbedarf in die handwerklichen Bildungszentren.

02.08.2019 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Handwerkskammer Dortmund
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Kürzlich haben Land und Wirtschaft den „Modernisierungspakt Berufliche Bildung“ auf den Weg gebracht, der u.a. eine Verdoppelung der Fördermittel des Landes  für überbetriebliche Bildungsstätten auf 8 Millionen Euro jährlich vorsieht. Der Arbeitsminister informierte sich nun vor Ort über den aktuellen Stand der Bildungsstätten der HWK Dortmund.
 
„Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt systematisch und erfordert Modernisierungen in immer kürzer werdenden Intervallen“, erklärt Kammer-Präsident Berthold Schröder. Ausbildungsordnungen an die aktuellen Entwicklungen anzupassen sei dabei ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig müssten diese Entwicklungen auch im Lernumfeld praktisch vermittelt werden können. Schröder: „Um die Bildungszentren des Handwerks attraktiv zu halten und eine Ausbildung auf dem aktuellen Stand der Technik zu gewährleisten, müssen wir unsere Bildungsstätten in den nächsten Jahren modernisieren und vielfach ganz neu ausgestalten.“
 
„Wenn wir über die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung reden, muss diese Gleichwertigkeit auch in politischem Engagement und Investitionsbereitschaft sichtbar sein“, so Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Um junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern und sie bestmöglich zu qualifizieren, brauchen wir moderne Bildungszentren und Ausstattung auf dem neuesten Stand der Technik“, so Laumann weiter.

Laut eines Gutachtens des Heinz-Piest-Instituts (HPI) für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover zur Zukunft der überbetrieblichen Ausbildung beläuft sich der hochgerechnete Investitionsbedarf für den Dortmunder Kammerbezirk bis 2028 auf insgesamt mehr als 32 Mio. Euro.
 


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