Berufsausbildung

KMK beschließt Qualitätsrahmen für berufliche Schulen

Die KMK hat die „Empfehlung für die Analyse und Bewertung der Arbeit beruflicher Schulen als Beitrag für die kontinuierliche Qualitätsentwicklung“ beschlossen, mit der sich die Länder auf einen Qualitätsrahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Lernens der Schüler:innen in den beruflichen Schulen verständigt haben.

18.03.2024 Bundesweit Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz
  • Lernende sitzen an einem Tisch und arbeiten in ihren Heften. © www.pixabay.de

Christine Streichert-Clivot, KMK-Präsidentin 2024 und Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes: „Unser System der Beruflichen Bildung mit seiner dualen Berufsausbildung und den vollzeitschulischen Angeboten ist weltweit ein echtes Qualitätsmerkmal. Hier sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und den Wohlstand der nächsten Generationen mit gut ausgebildeten Fachkräften. Der Strukturwandel, die Digitalisierung, die Automatisierung, die Globalisierung von Arbeitsprozessen und die demografischen Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Diese Transformation wollen wir als KMK mutig und gemeinsam mitgestalten. Der heute beschlossene Qualitätsrahme­n setzt richtungsweisende und qualitätsgeleitete Maßstäbe für die notwendigen Entwicklungsprozesse beruflicher Schulen.“

Die Empfehlung verfolgt die Intention, die Leistungsfähigkeit der beruflichen Schulen für die berufliche und gesellschaftliche Integration heterogener Zielgruppen sicherzustellen. Außerdem werden die beruflichen Schulen dadurch befähigt, Innovationen der Arbeitswelt zeitnah und adäquat in ihre pädagogischen Konzepte aufzunehmen und umzusetzen.

Die darin enthaltenen Qualitätsaussagen beziehen sich auf die im Rahmen der schulischen Eigenverantwortung zu gestaltenden Handlungsfelder Innovationskraft, Integrationsleistung, Demokratiebildung und Nachhaltigkeit, womit eine länderübergreifende Orientierung für eine systematische Entwicklungsarbeit geschaffen wird.


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