Landesinstitut für Schule wird aufgelöst

Das Landesinstitut für Schule /Qualitätsagentur in Soest wird - wie weitere 36 Landesbehörden des Landes - zum 1. Januar 2007 aufgelöst. Dies sieht der gestern von der Landesregierung beschlossene Gesetzentwurf zur Straffung der Behördenstruktur in Nordrhein-Westfalen vor.

16.08.2006 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW), zu dessen Geschäftsbereich das Landesinstitut gehört, hat im letzten halben Jahr die Aufgaben des Instituts einer kritischen Überprüfung unterzogen. Als Ergebnis sollen die Arbeitsbereiche Lehrplanentwicklung sowie Zentrale Prüfungen / Lernstandserhebungen im bisherigen Umfang fortgeführt und ins Ministerium verlagert werden. Doppelzuständigkeiten insbesondere in den Bereichen Fortbildung, Lehrerausbildung, Neue Medien und Bildungsserver werden beseitigt; Aufgaben und Personal werden insoweit in korrespondierende Arbeitseinheit des Ministeriums eingegliedert. Zwei Aufgabenbereiche werden auf die Bezirksregierungen Düsseldorf bzw. Arnsberg verlagert.

"Die Auflösung des Landesinstituts und die Eingliederung von Aufgaben in das Ministerium ermöglicht eine zielgerichtete und gebündelte Arbeit für die Schulen unter einem einheitlichen Management und Controlling. Damit wird die Transparenz und die Verantwortlichkeit im Verwaltungshandeln erhöht", erklärte Schulministerin Barbara Sommer.

Derzeit sind rund 120 Stellen im Landesinstitut angesiedelt. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Die Verlagerung von Aufgaben und Personal an das Ministerium bzw. die Bezirksregierungen wird schrittweise und sozialverträglich erfolgen; soweit Aufgaben entfallen, sollen die Beschäftigten im Rahmen des Personalmanagements der Landesregierung neue Aufgaben erhalten. Günter Winands, Staatssekretär im Schulministerium, war heute in Soest, um die Beschäftigten zu informieren.


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