Hamburg

Migranten im Handwerk dringend erwünscht

Junge Menschen mit Migrationshintergrund besitzen Kompetenzen, die viel zu häufig nicht ausgeschöpft werden. Und das Hamburger Handwerk spürt wie kaum ein anderer Berufszweig im besonderen Maße den immer stärker werdenden Fachkräftemangel.

16.04.2010 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Im Rahmen des Aktionsplans "Bildungs- und Ausbildungsförderung junger Menschen mit Migrationshintergrund" der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Senatskanzlei informiert deshalb die Handwerkskammer Hamburg auf einer Fachveranstaltung über die Ausbildungschancen und Nachqualifizierungen für Menschen mit Migrationshintergrund im Hamburger Handwerk.

"Das Handwerk ist mit über 15.000 Betrieben der größte Arbeitgeber der Stadt. Fast 3.400 Handwerksbetriebe werden von einem ausländischen Inhaber geführt. Dieses Potenzials und dieser Vielfalt waren wir uns so deutlich bisher nicht bewusst", so Handwerkskammer Vize-Präsident Gernot Grohnert.

"Migrantinnen und Migranten besitzen Kompetenzen, die sehr wertvoll sind: Mehrsprachigkeit und die Kenntnis der verschiedenen Kulturen. Die Stadt Hamburg braucht diese Talente. Wir wollen deshalb junge Menschen mit ihren Talenten unterstützen und fördern", sagt Bildungssenatorin Christa Goetsch.

Die im Rathaus stattfindende Fachveranstaltung "Vielfalt im Handwerk nutzen – Gute Fachkräfte gewinnen" umfasste neben den Grußworten des Vizepräsidenten Grohnert und der Senatorin Goetsch eine Talkrunde mit Unternehmern, Beschäftigten und Auszubildenden des Handwerks zu Chancen und Perspektiven im Handwerk sowie Infostände inkl. Angebote für Beschäftigte und Unternehmer mit Migrationshintergrund.

Kontakte für Medienanfragen:

Handwerkskammer Hamburg
Ina Diepold
Tel: 040-35905-227
Fax: 040- 35905-309
Mobil: 0175 72269 48
E.

Behörde für Schule und Berufsbildung:
Melanie Nickel
Tel: 040-42863-3497
Fax: 040-427966-148
E:


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