Pflegeberufe: Duale Ausbildung erfolgreich verteidigt
Die Berufsausbildung für Krankenpfleger und Hebammen steht auch weiterhin allen Realschülern und Hauptschülern offen. Der zuständige Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlamentes hat den Vorstoß der Sozialdemokraten gestoppt, für die Pflegeberufe eine 12-jährige Schulzeit – und damit faktisch das Abitur – vorzuschreiben.
31.01.2013 Pressemeldung CDU/CSUUwe Schummer, Obmann für Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion analysiert erleichtert:
"In letzter Minute konnte durch den Druck der Union im Deutschen Bundestag verhindert werden, dass mit Stimmen der Sozialdemokraten die Duale Ausbildung in der Pflege außer Kraft gesetzt wird. Es sollte, wie bei den Ärzten, auch bei der Pflege und den Hebammen das Abitur und die Hochschule quasi vorgeschrieben werden. 70% der Auszubildenden in den Gesundheitsberufen hätten das Nachsehen; der Pflegenotstand wäre verschärft worden. Wir haben einen Kompromiss durchgesetzt, der vom Europaparlament akzeptiert wurde. Demnach sind zukünftig beide Wege, der Duale Weg mit der praktischen Berufsausbildung stufenweise organisiert und der akademische Weg möglich. Damit haben wir Barrieren in die Pflegeausbildung verhindert und neue Wege eröffnet.
Mit Verfahrenstricks hatte die deutschen Sozialdemokraten zuletzt noch versucht, ihr Abstimmungsverhalten zu vertuschen. Aber klar ist eins: Ohne den Einsatz der Christdemokraten in Berlin und Straßburg würden die deutschen Pfleger und Hebammen europäisch nicht mehr anerkannt – mit verheerenden Auswirkungen für unser Gesundheitssystem.
In der Bundestagsdebatte am 17. Januar 2013 hatte Uwe Schummer die Oppositionsfraktionen kritisiert und aufgefordert, nicht an der Dualen Ausbildung herumzudoktern. Damit konnte er große Teile der deutschen Öffentlichkeit gegen die sozialdemokratischen Europa-Pläne in Stellung bringen. Diese Rede können Sie auf www.uwe-schummer.de abrufen.
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