Tag des Ausbildungsplatzes: Fachkräfte für die Zukunft sichern - jetzt ausbilden!
"Zum 13. Mal findet der 'Tag des Ausbildungsplatzes' statt. Heute sind landesweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agenturen für Arbeit und der Arbeitsgemeinschaften in Schleswig-Holstein unterwegs, um zusätzliche Ausbildungsplätze einzuwerben. Im letzten Jahr haben uns die Betriebe an diesem Tag fast 600 zusätzliche Stellen gemeldet. Ich hoffe, dass wir am Ende des heutigen Tages eine ähnlich positive Bilanz wie im letzten Jahr ziehen können", sagte Jürgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, heute (26.05.2008) während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Dietrich Austermann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, in Kiel.
26.05.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-HolsteinAustermann unterstrich: "Oberstes Ziel muss es ein, den Jugendlichen unseres Landes durch Ausbildung eine Perspektive zu geben. Nur so gelingt es, die jungen Menschen langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ich freue mich daher, dass die Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften diesen Aktionstag nutzen, um landesweit Betriebe aufzusuchen. Ich möchte an alle Personalverantwortlichen in Schleswig-Holstein appellieren: Es ist in Ihrem eigenen Interesse, das derzeit noch vorhandene Reservoir an Bewerberinnen und Bewerbern zu nutzen, um durch eigene Ausbildung Vorsorge zutreffen, wenn der Fachkräftemarkt in wenigen Jahren noch enger wird als er es heute schon ist." Austermann betonte darüber hinaus, dass der konjunkturelle Aufschwung sich natürlich auch positiv auf den Ausbildungsmarkt ausgewirkt habe. Der Zuwachs an gemeldeten Ausbildungsstellen und an bereits abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sei jedoch auch der Lohn für die Anstrengungen, die alle Partner im 'Bündnis für Ausbildung' bisher erbracht hätten.
"Egal ob Kreishandwerkerschaften, Unternehmensverbände, Kammern, Agenturen für Arbeit, Arbeitsgemeinschaften, Optionskommunen, Arbeitnehmervertreter, Schulen, Ehrenamtler oder private Initiativen - sie alle haben bisher ihr Mög-lichstes getan, um unseren Schulabgängern eine berufliche Perspektive zu geben. Bleiben wir auch weiterhin gemeinsam am Ball. Die nächsten Monate müssen im Interesse der Jugendlichen und der Betriebe genutzt werden."
Goecke erinnerte zum Abschluss daran, dass es Ende April bei den gemeldeten Ausbildungsstellen - im Vorjahresvergleich - ein Plus von 15,1 Prozent oder 1.630 Plätzen gegeben habe. "Diesen 12.454 gemeldeten Stellen standen 12.837 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber - ein Minus von 13 Prozent oder 1.496 im Vergleich mit dem Vorjahr - gegenüber."
Doch trotz der gestiegenen Zahl gemeldeter Ausbildungsplätze und gleichzeitig gesunkener Bewerberzahlen seien weiterhin alle Partner am Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein gefordert. "Die Lage hat sich zwar etwas entspannt, doch wir können uns keineswegs zurücklehnen. Deshalb werben wir auch weiterhin um jede Stelle. Denn eine Ausbildung ist nach wie vor der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit."
"Ich wünsche mir insbesondere" - so Goecke weiter - "dass die Betriebe auch Schülern mit nicht so guten Zeugnissen eine Chance geben. Unsere ausbildungsbegleitenden Hilfen, etwa zusätzlicher Deutsch- und Mathematikunterricht, können während der Ausbildung genau für diese Zielgruppe genutzt werden."
Informationen über ausbildungsbegleitende Hilfen gibt es für Arbeitgeber unter der Hotline 01801 66 44 66 (3,9 Cent aus dem Festnetz der DT AG/Handytarife können abweichen).
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