Bayern

vbw: Guter Einstieg ins Arbeitsleben motiviert und fördert den Zusammenhalt 

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 01. September 2021 betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dass die Chancen für Azubis in Bayern auf einen Ausbildungsvertrag trotz Corona sehr gut stehen.

30.08.2021 Bayern Pressemeldung
  • © https://pixabay.com/

„Aus unserer aktuellen Sommerumfrage geht hervor, dass fast 83 Prozent der Betriebe in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie mindestens eine zusätzliche Maßnahme für das Recruiting während der Pandemie ergriffen haben. Auch die Übernahmesituation ist sehr gut, denn über 90 Prozent übernahmen ihre Azubis 2021 befristet oder unbefristet. Das zeigt die weiterhin hohe Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen. Sie setzen auf die Zukunft, bieten den jungen Menschen langfristig gute Perspektiven und ein attraktives Arbeitsumfeld“, sagt bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. 

Die bayerischen Unternehmen organisieren zum Ausbildungsbeginn Einführungstage, häufig unter Einbeziehung älterer Azubis. Dabei können die neuen Auszubildenden das Unternehmen, die Kolleg*innen und sich gegenseitig kennenlernen. Sie werden von Anfang an intensiv einbezogen und in ihre neuen Aufgaben eingewiesen. Außerdem werden sie so mit den betrieblichen Regelungen und Prozessen vertraut gemacht. „Der erste Eindruck zählt. Deshalb ist es für die weitere Zusammenarbeit entscheidend, dass die Motivation der jungen Berufseinsteiger von Beginn an hochgehalten und den Jugendlichen eine positive Einstellung zur Ausbildung und zu ihrem Unternehmen vermittelt wird.“, betont Brossardt abschließend.

Ein erfolgreicher Ausbildungsverlauf ist langfristig Grundlage für die Fachkräftesicherung der Betriebe in Bayern. Für die Azubis ist ein guter Start entscheidend. „In den ersten Tagen wird der Grundstein für die spätere Zusammenarbeit und die Motivation der Auszubildenden gelegt. Ein gelungener Einstieg fördert die Bindung an den Ausbildungsbetrieb und fördert das Durchhalten bis Ausbildungsende“, erläutert Brossardt und ergänzt: „In Bayern lag die Auflösungsquote der Ausbildungsverträge im Jahr 2019 bei rund 24 Prozent. Das ist zu hoch, aber besser als der bundesdeutsche Durchschnitt von 26,9 Prozent. Wir müssen daher die Berufsorientierung vor der Wahl des Ausbildungsberufes verbessern. Die Verbände setzten sich mit einer Reihe von innovativen Projekten und Informationsangeboten beispielsweise im Rahmen von ‚sprungbrett bayern‘ für eine zielorientierte Berufswahl ein.“


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden