Baden-Württemberg

Zweiter Kongress zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen "Theorie trifft Praxis"

Das Kultusministerium veranstaltet heute (14. November) den zweiten Kongress zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung "Theorie trifft Praxis" steht die Frage, wie individuelle Förderung im Unterricht umgesetzt werden kann.

14.11.2013 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

"Wir möchten die jungen Menschen an unseren beruflichen Schulen stärker individuell fördern, damit sie ihre Potenziale noch besser entfalten können. Der Kongress stellt Konzepte und Best-Practice-Beispiele vor und unterstützt Lehrkräfte dabei, sie erfolgreich in der Unterrichtspraxis einzusetzen", sagte Staatssekretärin Marion v. Wartenberg. Gleichzeitig schaffe die heutige Veranstaltung eine Plattform für alle, die sich mit Fragen der individuellen Förderung auseinandersetzen und miteinander ins Gespräch kommen wollen.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer beruflicher Schulen, Schulleitungen, die Akteure in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und an die Schulverwaltung. Prof. Dr. Ralf Tenberg von der Technischen Universität Darmstadt stellt in seinem Eröffnungsvortrag praktische Umsetzungsideen der individuellen Förderung vor. In sieben Foren können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen zur individuellen Förderung erweitern und vertiefen. Themen sind zum Beispiel "Selbstorganisiertes und kooperatives Lernen", "Binnendifferenzierung im Unterricht", "Arbeit mit Kompetenzrastern" oder "Selbstgesteuertes Lernen in Schule und Betrieb".

Erwartet werden etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. "Mit diesem zweiten Kongress zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen unterstreichen wir den Stellenwert, den dieses pädagogische Leitkonzept für das erfolgreiche Lernen der Schülerinnen und Schüler in der Berufsausbildung, im Übergangsbereich und in den beruflichen Vollzeitschulen hat", betonte die Staatssekretärin.

Die Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen unterscheiden sich nach Vorwissen und Leistungsfähigkeit, nach sozialer Herkunft und Muttersprache, nach Interesse und Begabungen und sie lernen auf ganz unterschiedliche Weise. Diese Heterogenität hat in den letzten Jahren zugenommen. Das Konzept der individuellen Förderung an beruflichen Schulen will dieser Heterogenität begegnen. Daher haben Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung und des Kultusministeriums gemeinsam das "Basismodell zur individuellen Förderung an beruflichen Schulen" entwickelt. Das Basismodell liefert einen konzeptionellen Rahmen, wie die beruflichen Schulen individuelle Förderung umsetzen können. Die Handreichung zum Basismodell finden Sie hier.

Am 14. November 2013 wird auch die Webseite www.Individuelle-Foerderung-BW.de freigeschaltet. Auf ihr sind Materialien, Umsetzungsbeispiele sowie Links zu zentralen und regionalen Unterstützungsangeboten verfügbar. Die Webseite ergänzt die Handreichung zum Basismodell.

Mehr Infos zum Kongress sowie das vollständige Programm finden sich hier: www.kultusportal-bw.de/,Lde/1141201


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