Ahnen: Mehr als 45 Veranstaltungen bei der dritten "Woche der Kinderrechte" in Rheinland-Pfalz

Die dritte "Woche der Kinderrechte" in Rheinland-Pfalz wird rund um den Weltkindertag am 20. September 2009 mit mehr als 45 Einzelaktionen landesweit das Thema "Schutz vor Diskriminierung" in den Fokus rücken. Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland im Jahr 2007 eine landesweite "Woche der Kinderrechte" ins Leben gerufen und fördert diese aus Landesmitteln. Im Jahr 2009 liegt die Landesförderung bei einer Summe von insgesamt 33.000 Euro. Eigenständige Rechte von Kindern sind 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben worden. In Artikel 2 wird Kindern darin ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung gewährt.

05.05.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Auch im dritten Jahr ist die Resonanz in den Kommunen auf die Woche der Kinderrechte beachtlich und die breite Palette von Ideen und Aktionen beeindruckend. Kommunen, Jugendämter und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe zeigen nicht nur ein großes Engagement, sondern auch viel Phantasie, wenn es darum geht, über Kinderrechte aufzuklären", freute sich Jugendministerin Doris Ahnen.

Das zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention in Rheinland-Pfalz für die "Woche der Kinderrechte" gewählte Thema "Schutz vor Diskriminierung" habe dabei eine besondere Bedeutung, denn gerade im Kindesalter habe die Erziehung zur Toleranz gegenüber anderen einen hohen Stellenwert und könne Einstellungen und Verhalten langfristig prägen, hielt Doris Ahnen weiter fest. Die Angebote in der "Woche der Kinderrechte" deckten erfreulicherweise ein sehr breites Spektrum von Ausgrenzungsgefahren ab. Die Veranstaltungen reichten von der gemeinsamen Schwimmstunde nicht behinderter und gehandicapter Kinder, über die Beschäftigung mit der Situation von Kindern aus anderen Herkunftsländern und Kulturen in Liedern, Theaterstücken oder Collagen bis hin zur Thematisierung geschlechtsspezifischer Diskrimierungsgefahren.

Mehr zum Thema Kinderrechte im Internet unter: www.kinderrechte.rlp.de


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