Anerkennung für Forscher von Evonik und Uni Duisburg-Essen

Drei Forscher der Evonik Industries AG und des Instituts für Verbrennung und Gasdynamik der Universität Duisburg-Essen sind heute für den "Deutschen Zukunftspreis 2007", eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Wissenschaftler in Deutschland, vorgeschlagen worden. "Allein die Nominierung ist eine hohe Anerkennung. Die Kooperation ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Innovationen hervorbringen und Zukunftswissen in den zentralen technologischen Fragen des 21. Jahrhundert entsteht", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart bei seiner Gratulation. Insgesamt sind vier Forscherteams für den Zukunftspreis vorgeschlagen. Wer den diesjährigen Zukunftspreis erhält, entscheidet sich am 6. Dezember 2007.

11.10.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Deutsche Zukunftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert und wird für innovative Entwicklungen mit einem hohen Marktpotenzial verliehen. Das Duisburger Team hat ein Verfahren entwickelt, um beispielsweise wiederaufladbare Batterien in Fahrzeugen und insbesondere in Hybridfahrzeugen nutzen zu können. Dies war bislang auf Grund der Störanfälligkeit der Batterien aus Sicherheitsgründen nicht möglich. In der Begründung für die Nominierung heißt es: Die Innovation erschließt einen großen Markt: Prognosen zufolge wird sich der Umsatz mit Materialien für Lithium-Ionen-Batterien bis 2015 auf 3,9 Milliarden Euro fast verdreifachen. Die Entwicklung bietet zudem die Chance, einen Teil des in den letzten Jahrzehnten nach Ostasien abgeflossenen Batterietechnologie-Know-hows nach Deutschland zurückzuholen.

Weitere Informationen zu der Arbeit der beiden Wissenschaftler und dem Deutschen Zukunftspreis unter www.deutscher-zukunftspreis.de.


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