Aus Bildungssoftware werden Bildungsmedien

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis "digita", der seit 1995 jährlich herausragende Medienangebote auszeichnet, ist erneut ausgeschrieben worden. Entwickler und Anbieter von Bildungsmedien im deutschsprachigen Raum können bis zum 6. November 2007 Beiträge für den Wettbewerb "digita 2008" einreichen. Wegen des zunehmenden Trends im Bildungsbereich zur Verknüpfung aller Medien mit wesentlichen digitalen Inhalten wurde der "digita" in diesem Jahr von Deutscher Bildungssoftware- in Deutscher Bildungsmedien-Preis umbenannt.

15.10.2007 Pressemeldung didacta - die Bildungsmesse

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis umfasst alle Bildungsbereiche. Teilnehmen können alle im deutschsprachigen Raum angebotenen Bildungsmedien, deren Qualität wesentlich durch digitale Medienformate wie Software, Internet, DVD oder CD-ROM geprägt wird. Die Auszeichnung wird in folgenden Kategorien an Medien vergeben, die das Lernen und Lehren beispielgebend unterstützen und fördern: Privates Lernen, allgemeinbildende Schulen, Berufliche Bildung und Studium, Nachschlagewerke, didaktische Werkzeuge, INTEL-Förderpreis, Sonderpreis; sowie der digita-Förderpreis für nichtkommerzielle Anbieter.

Schirmherr des Deutschen Bildungsmedien-Preises ist 2008 der Baden-Württembergische Kultusminister Helmut Rau. Träger des "digita" sind das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) an der TU Berlin, die Stiftung Lesen, Mainz, und die Zeitschrift bild der wissenschaft, Stuttgart. Zur Jury, die über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet, gehören Fachleute aus der Bildungsadministration und der Wirtschaft, neben Vertretern der Träger des "digita".

Die beim digita eingereichten Medien werden vor allem unter inhaltlichen und pädagogischen, aber auch unter technischen und medialen Gesichtspunkten bewertet. Mit dem Beginn der Wettbewerbsrunde 2008 wurde die Auszeichnung umbenannt: War bislang von Bildungssoftware die Rede, umfasst der Name jetzt bewusst alle Medien. Der Grund: In den vergangenen Jahren nahm bei der Bildungssoftware die Bedeutung sogenannter Hybrid-Angebote stark zu – Lernsysteme, die aus einer Kombination von Software und Buch, Internet-Auftritt oder Software und Video-DVD bestehen. Der Fokus auf digitale Medien bleibt erhalten, nicht zuletzt um dem wachsenden Stellenwert der Digitalisierung im Medienbereich gerecht zu werden.

Weitere Informationen:
Auf der Website: www.digita.de
Presseanfragen über

Ansprechpartner

didacta - die Bildungsmesse
Web: http://www.didacta-koeln.de/didacta/index-2.php

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden