Bayern

Bayern hat die Ausgaben für Bildung deutlich gesteigert

"Der Freistaat Bayern hat seine Ausgaben für Bildung in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert", kommentiert Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle den Bildungsfinanzbericht 2012. Dieser wurde heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellt.

12.12.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die vom Statistischen Bundesamt vorgelegte Vergleichszahl von 1995 bis 2009 verdeutlicht für Minister Spaenle die positive Entwicklung im Freistaat. In Bayern stiegen die Ausgaben in diesem Zeitraum um 41,4 Prozent. Stärker hat lediglich Hessen seine Ausgaben gesteigert. In den meisten Ländern liegt die Steigerung merklich darunter.

Klar wird die Bereitschaft Bayerns, nach Kräften in Bildung zu investieren, für Minister Spaenle auch in den Ausgaben je Schülerin und Schüler. Pro Schülerin bzw. Schüler an den allgemeinbildenden Schulen gab Bayern im Jahr 2009 durchschnittlich 6.400 Euro aus, der Bundesdurchschnitt liegt bei 6.000 Euro. Dabei konnte Bayern seine Ausgaben je Schülerin bzw. Schüler an öffentlichen Schulen allein von 2008 auf 2009 um 400 Euro steigern.

"Wir setzen unsere Anstrengungen für eine Bildung, die nach den Ansprüchen von Qualität und Gerechtigkeit weiterentwickelt werden soll, fort. Wir bauen mit den steigenden Ausgaben die individuelle Förderung aus und verbessern die Durchlässigkeit", schaut Minister Spaenle nach vorn.

Die Daten des Bildungsfinanzberichts beziehen sich in der Regel auf das Jahr 2009. Seit diesem Zeitpunkt hat der Freistaat Bayern seine Ausgaben für Bildung deutlich weiter gesteigert. Im aktuellen Haushaltsjahr liegt der Etat allein des Bayerischen Kultusministeriums bei knapp 10 Milliarden Euro (2002 lag er noch bei 7,28 Milliarden Euro). Im kommenden Jahr erreicht er fast die Marke von 10,5 Milliarden Euro.


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