Bildung. Chancen. Perspektiven: Autostadt auf der didacta 2014
Die Autostadt in Wolfsburg stellt auf der didacta, der weltweit größten Bildungsmesse in Stuttgart, vom 25. bis 29. März 2014 ihr umfangreiches pädagogisches Angebot vor (Halle 5 / Stand 5E11). Beim Auftritt des automobilen Themenparks stehen verschiedene Mitmach-Workshops im Mittelpunkt: zum Beispiel der Bau eines Elektro-Motors. Hier können die Besucher täglich von 9 bis 18 Uhr erfahren, wie die Autostadt, die seit über zehn Jahren anerkannter außerschulischer Lernort ist, Mobilität erlebbar macht.
21.03.2014 Pressemeldung Autostadt GmbH"Das Lernen außerhalb des Klassenzimmers ist nicht nur eine Modeerscheinung in Zeiten der sich verändernden Bildungslandschaft. Es wird mehr und mehr zu einer wichtigen Ergänzung der Lehrpläne, da das praktische Arbeiten mit allen Sinnen im herkömmlichen Schulunterricht oft nicht vorgesehen ist oder geleistet werden kann", sagt Dr. Michael Pries, Leiter der Inszenierten Bildung der Autostadt und Sprecher der Arbeitsgruppe "Außerschulisches Lernen" im didacta Verband. "Die vielfältigen Bildungsangebote der Autostadt bieten eine lebendige Auseinandersetzung mit fächerübergreifenden Inhalten für alle, die sich lebensbegleitend bilden und weiterbilden möchten", so Pries weiter.
Das Angebot der Autostadt auf der diesjährigen didacta in Stuttgart umfasst eine E-Motor-Werkstatt, in der technisch Interessierte erfahren können, wie ein Elektromotor beschaffen ist und wie er funktioniert. Zudem können Besucher unter fachkundiger Anleitung selbst ein Funktionsmodell bauen. Neben einem Wissensworkshop zur Herkunft und Weiterverarbeitung von Kakao, der auch den nachhaltigen Umgang mit knappen Ressourcen sowie das sozialverträgliche Wirtschaften im globalen Rahmen thematisiert, ist ein Exponat aus der Autostadt-Dauerausstellung "LEVEL GREEN – Die Idee der Nachhaltigkeit" Teil des Programms. Beim "Ökologischen Fußabdruck" wird anschaulich gemacht, welche Folgen der ganz persönliche Lebensstil für die Umwelt hat und wie durch den täglichen Konsum natürliche Rohstoffe beansprucht werden.
Auf einer Sonderfläche zum außerschulischen Lernen wird die Autostadt zudem mit einem Team der Inszenierten Bildung, ihrer pädagogischen Fachabteilung, präsent sein. Sie stellt ihr Engagement im Bereich der technischen Frühbildung vor. Schon die Kleinsten lernen hier anhand von Alltagssituationen naturwissenschaftliche Phänomene kennen. Bereits im Kindergartenalter ist es möglich, Mädchen und Jungen eine ungefähre Vorstellung etwa von der Anwendung des Rückstoßprinzips zu vermitteln: Ein Ballon, aus dem die Luft entweicht und der dabei kreuz und quer durchs Zimmer saust, wird zum anschaulichen Beispiel für diese Form des Antriebs. Im Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen kommen auch handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten zum Einsatz.
Seit dem Jahr 2003 ist die Autostadt in Wolfsburg als außerschulischer Lernort vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannt. Auf Basis des Curriculum Mobilität ist eine deutschlandweit wegweisende Zusammenarbeit zwischen einer Kultusbehörde und einem privatwirtschaftlichen Bildungsort entstanden. Das Curriculum Mobilität hat in Niedersachsen die herkömmliche Verkehrserziehung abgelöst und ist in seiner Art nach wie vor einzigartig. Gemeinsam arbeiten die Autostadt und das Kultusministerium auch in Zukunft daran, die Qualität außerschulischer Bildungsangebote zu optimieren. Konzeptionell und organisatorisch werden die Workshops für Lernende jeden Alters von der pädagogischen Fachabteilung der Autostadt, der Inszenierten Bildung, entwickelt und umgesetzt – immer orientiert am erklärten Leitbild: der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen sowie Erzieherinnen und Erzieher nutzen die Angebote der Autostadt in Ergänzung zu ihrer Arbeit.
Die didacta ist die größte internationale Bildungsmesse und bietet Angebote von mehr als 900 Ausstellern sowie ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Pädagogen und pädagogische Fachkräfte. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zur didacta, um Wege für die Bildung der Zukunft zu finden und sich auszutauschen.
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