Die Linke fordert ein Sportförderungsgesetz des Bundes

(hib/WOL) Die Regierung soll den Entwurf eines Sportförderungsgesetzes des Bundes vorlegen. Dies fordert die Linksfraktion in einem Antrag ([16/7744](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/077/1607744.pdf)), der heute im Plenum zusammen mit früher vorgelegten Anträgen von CDU/CSU und SPD ([16/1648](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/016/1601648.pdf)) sowie der FDP ([16/392](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/003/1600392.pdf)) zur Sportförderung auf der Tagesordnung steht.

17.01.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Zweck des geforderten Gesetzes soll sein, Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit zu verschaffen, sich unabhängig von sozialer Herkunft, Nationalität und Geschlecht oder einer organisatorischen Bindung angemessen sportlich zu betätigen. Die Autonomie der Sportorganisationen sowie die Rechte der Bundesländer und sonstiger Gebietskörperschaften sollen dabei unberührt bleiben.

Sport sei kein Luxusgut, sondern Grundbedürfnis und brauche barrierefreien Zugang, schreiben die Antragsteller. Die Sportförderung erfordere umfassendes politisches Handeln. Die Linke regt deshalb an, den Sport als Staatszielbestimmung in das Grundgesetz aufzunehmen.

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