Geisteswissenschaften International: Übersetzungsförderung würdigt innovative geisteswissenschaftliche Werke
Mit "Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur" zeichnen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt ab sofort innovative geistes- und kulturwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache aus. Finanziert werden soll damit die jeweilige Übersetzung ins Englische.
02.04.2008 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen BuchhandelsZiel ist es, zu einer stärkeren internationalen Verbreitung der geisteswissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus Deutschland beizutragen und zugleich Deutsch als Wissenschaftssprache und Sprache der Erstveröffentlichung geisteswissenschaftlicher Werke zu erhalten. Mit "Geisteswissenschaften International" soll Deutschland als Bildungs- und Wissenschaftsstandort gestärkt werden. "In vielen Übersetzungen wird zurzeit die kulturelle und intellektuelle Verständigung der weltweiten Wissenschaftsgesellschaft gesucht. Wir möchten mit ,Geisteswissenschaften International´ die Teilnahme deutschsprachiger geisteswissenschaftlicher Werke am internationalen Wissenschaftsdiskurs stärken", würdigen Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Vorsitzende des Kuratoriums der Fritz Thyssen Stiftung, Dr. Manfred Schneider, die Initiative.
Bewerben können sich Verlage mit akademischen Publikationen aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie schlagen Titel ihrer Wahl vor, für die bereits ein Options-Lizenzvertrag vorliegt, und geben eine kurze Begründung ihrer Auswahl. Die Förderungssumme orientiert sich am Einzelfall und den realen Übersetzungskosten. Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und wissenschaftlichen Verlegern unter Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, ehemaliger Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, wählt zweimal jährlich die zu fördernden Buchtitel aus.
Der Jury gehören weiter an Dr. Sabine Cofalla (Akademie Verlag), Dr. Detlef Felken (Verlag C.H. Beck), Prof. Dr. Luca Giuliani (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Prof. Dr. Klaus Reichert (Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung), Dr. Johan Schloemann (Süddeutsche Zeitung) und Dr. Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung).
Bewerbungen sind ab sofort bis Samstag, den 1. Juni 2008, möglich. Ein weiterer Bewerbungstermin folgt im Herbst. Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen sind abrufbar unter www.boersenverein.de. Kontakt im Börsenverein für Verlage: Dr. Verena Sich, Telefon 069/1306-384, E-Mail: .
Ansprechpartner
Börsenverein des Deutschen BuchhandelsGroßer Hirschgraben 17-21
60311 Frankfurt am Main
Web: http://www.boersenverein.de
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