Girls´Day in der Kommunalpolitik
In zahlreichen Städten und Gemeinden erfahren Mädchen in diesem Jahr am Girls´Day, dem 23. April 2009, wie es ist Bürgermeisterin oder Oberbürgermeisterin zu sein. Sie begleiten die Amtsträgerinnen und Amtsträger jeweils für einen Tag aktiv und schnuppern in die Kommunalpolitik. Darüber hinaus finden Girls´Day-Veranstaltungen in Stadträten und Kreistagen sowie bei Fraktionen und in Geschäftsstellen statt.
09.04.2009 Pressemeldung Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.Der Girls´Day in der Politik ist Thema der Kooperation des Girls´Day – Mädchen-Zukunftstags mit "FRAUEN MACHT KOMMUNE", einer Kampagne des Bundesfamilienministeriums in Zusammenarbeit mit der EAF | Europäische Akademie für Frauen in Poltitik und Wirtschaft. Frauen sind in der Kommunalpolitik in Deutschland deutlich unterrepräsentiert. In den hauptamtlichen Positionen wie Oberbürgermeisterin oder Landrätin liegen die Frauenanteile 2008 bundesweit bei nur etwa fünf Prozent. Nur 33 von 218 größeren Städten wurden 2006 von einer Oberbürgermeisterin regiert. Das entspricht einem Anteil von 15 Prozent. "FRAUEN MACHT KOMMUNE" wirbt dafür, dass sich künftig mehr Frauen in kommunalpolitischen Ämtern engagieren.
Zum Speed-Dating mit Kommunalpolitikerinnen lädt das Kampagnenkomitee Schülerinnen in Erfurt ein. Mädchen erhalten einen spannenden Einblick und können Politikerinnen verschiedener Parteien kennen lernen: Warum engagieren sie sich in der Kommunalpolitik? Wie bringen sie Beruf, Familie und Kommunalpolitik unter einen Hut? In Rostock werden am Girls´Day 7 Mädchen ein Schnupperpraktikum bei der Senatorin und bei Abteilungsleiterinnen absolvieren. Am Girls´Day mit der Senatorin Dr. Liane Melzer bei Ihrer Arbeit in der Stadtverwaltung Rostock - Senatsbereich Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, Kultur kann die Teilnehmerin z.B. erleben, welche Aufgaben und Tätigkeiten eine Führungskraft in dieser Position ausübt und welche Arbeitstermine anfallen.
Der Girls´Day ist Deutschlands größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen. Nachhaltig erzeugt und unterstützt er positive Trends: Bereits 10 Prozent der beteiligten Unternehmen stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein. Geheimnis des Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen, die ihr Talent an diesem Tag erproben können. Mit dem Aktionstag haben bereits etwa 800.000 Mädchen Führungspositionen und Berufsbereiche entdeckt, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind.
Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Girls´Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
Wussten Sie schon?
Mit der Aktion Neue Wege für Jungs können auch Jungen von spezifischen Angeboten profitieren. Seit 2005 bietet das Service-Büro Unterstützung für alle, die Veranstaltungen für Jungen in den Bereichen Berufs- und Lebensplanung, soziale Kompetenzen und neue Rollenbilder anbieten, denn diese sind zunehmend gefragt. Das Service-Büro <Neue Wege für Jungs> des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. www.neue-wege-fuer-jungs.de
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
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