"Kirchen leisten wichtigen Beitrag zur Werteerziehung"

Die große Bedeutung der Kirchen bei der Vermittlung von Werten und den hohen Stellenwert des Religionsunterrichts im Fächerkanon der Schulen hoben der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Ludwig Spaenle, und Landesbischof Johannes Friedrich von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern bei einer Begegnung im Landeskirchenamt in München hervor. Kultusminister Spaenle würdigte bei dem Gespräch die Rolle der christlichen Kirchen in der Vermittlung von Werten als wesentlichen Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung. "Die Kinder und Jugendlichen benötigen heute eine stabile Wertegrundlage, die christlichen Kirchen leisten dazu einen unverzichtbaren Beitrag", so Minister Spaenle.

01.12.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der Landesbischof dankte Spaenle für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landeskirche und Kultusministerium und erinnerte daran, dass das Thema Religionsunterricht und Bildung breiten Raum in seinem Bericht vor der gerade zu Ende gegangenen Landessynode in Straubing eingenommen habe. Johannes Friedrich: "Der Religionsunterricht dient der Begleitung und der Bildung junger Menschen für ihr Leben, also der Bildung im umfassenden Sinn: sie sollen mutig, klar und voll Vertrauen in ihre Zukunft gehen. Der Religionsunterricht ist also ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitliche Bildung, die nach evangelischem Verständnis unverzichtbar ist."

Ludwig Spaenle bekräftigte seinen Willen, sich für angemessene Rahmenbedingungen für den Religionsunterricht an den Schulen einzusetzen. Er würdigte die Rolle der Schulen in kirchlicher Trägerschaft, die in Bayern bereits traditionell die Schullandschaft in Bayern mit eigenen Schwerpunkten bereicherten. Kultusminister Spaenle wörtlich: "Die Schulen in kirchlicher Trägerschaft bieten eine sehr gute Ergänzung des staatlichen Schulwesens."

Landesbischof Friedrich begrüßte es, dass in der Koalitionsvereinbarung der Bildungspolitik hohe Priorität eingeräumt werde. Landesbischof Friedrich und Staatsminister Spaenle waren sich einig, dass Bildung ein zentrales Element für eine gelingende Integration von Kindern mit Migrationshintergrund darstelle. In diesem Zusammenhang verwies Spaenle auf das Ziel der Staatsregierung, ab kommendem Schuljahr die Schülerzahl auf maximal 25 in den Klassen zu begrenzen, in denen mehr als 50% der Schüler Migrationshintergrund haben.


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