Kulturstaatsminister Bernd Neumann würdigt den Piepenbrock-Preis für Skulptur
Bei der heutigen Verleihung des Piepenbrock-Preises für Skulptur und des Piepenbrock-Förderpreises für Skulptur 2008 sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin:
21.08.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung"Die Unternehmer Piepenbrock haben sich als Mäzene in besonderer Weise um die Kultur verdient gemacht. Der von ihnen vor 20 Jahren ins Leben gerufene Kulturpreis hat dazu beigetragen, dass Skulptur und Plastik in Deutschland und auch auf internationaler Ebene mittlerweile große Wertschätzung genießen. Besonders wichtig ist, dass von Anfang an nicht nur etabliertes künstlerisches Schaffen honoriert wurde, sondern mit dem Piepenbrock-Förderpreis für Skulptur verheißungsvolle Talente ermutigt werden, ihren künstlerischen Weg konsequent weiter zu beschreiten".
Die zum elften Mal vergebenen Piepenbrock-Preise gehen auf die Initiative von Maria-Theresia und Dr. Hartwig Piepenbrock zurück. Erklärtes Ziel des Stifterehepaares ist es, zeitgenössische Künstler zu unterstützen und zu fördern. Seit dem Jahr 1988 verleiht die Kulturstiftung Hartwig Piepenbrock alle zwei Jahre den mit 50.000 Euro höchstdotierten europäischen Skulpturenpreis.
Katharina Fritsch, die Trägerin des Piepenbrock-Preises für Skulptur 2008, hat sich seit den 1980er Jahren mit ihren gegenständlichen Skulpturen in der internationalen Kunstszene einen Namen gemacht. Ihre Werke sind lebens- bis übergroße Darstellungen, die sich mit raumgreifender Präsenz im Gedächtnis der Betrachter festsetzen.
Die 1979 in Katowice geborene Künstlerin Alicja Kwade erhält den Piepenbrock-Förderpreis für Skulptur. Der Förderpreis umfasst eine WerkRaum-Austellung im Hamburger Bahnhof, eine Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin sowie ein Stipendium über 12.500 Euro.
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