Sachsen-Anhalt

Kultusminister Stephan Dorgerloh übergibt KMK-Präsidentschaft und zieht positive Bilanz für 2013

Kultusminister Stephan Dorgerloh hat heute offiziell die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) an die Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, übergeben. Dabei zog Dorgerloh eine positive Bilanz seiner Präsidentschaft 2013: "Wir haben sehr viel erreicht, was zu mehr Gemeinsamkeit unter den Ländern führt, die Vergleichbarkeit der Abschlüsse sichert und die Mobilität im Bildungsbereich erhöht. 2013 war ein gutes Jahr für den Bildungsstandort Deutschland."

15.01.2014 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Minister Dorgerloh verwies unter anderem auf den Wittenberger Beschluss zum Aufbau eines ländergemeinsamen Pools von Abiturprüfungsaufgaben. "Damit gewährleistet die Ländergemeinschaft die Vergleichbarkeit und hohe Qualität der Abituraufgaben auf Grundlage der Bildungsstandards", betonte er. Der Aufgabenpool wird für den Einsatz im Abitur 2017 zur Verfügung stehen. Darüber hinaus hob er die Empfehlungen zur kulturellen Bildung vom Herbst hervor. "Kulturelle Bildung ist unverzichtbar für die Entwicklung der Persönlichkeit, sie trägt ganz wesentlich zur Chancengerechtigkeit bei und ist Voraussetzung für echte gesellschaftliche Teilhabe."

Sachsen-Anhalts Kultusminister begrüßte außerdem, dass Inklusion auch über das Jahr 2013 hinaus ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt in der KMK bleibt. Das inklusive Lernen in den Schulen und der Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer werden weitere Schwerpunkte im Präsidentschaftsjahr 2014 sein, damit werden wichtige Themen aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt.

Hauptschwerpunkt der neuen KMK-Präsidentin ist die Erinnerungskultur an den Schulen, vor allem mit Blick auf die bedeutenden Gedenktage im Jahr 2014 wie der Ausbruch des I. Weltkrieges vor 100 Jahren, der Beginn des II. Weltkrieges vor 75 Jahren oder der Fall der Mauer vor 25 Jahren.


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