Bayern

Landeszentrale für politische Bildungsarbeit auf gutem Weg

Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit befindet sich auf einem guten Weg", kündigt Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle dem zuständigen Ausschuss des Bayerischen Landtags "Bildung, Jugend und Sport" umfassende Informationen über die Situation der Landeszentrale an.

21.10.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die Mängel, die der Oberste Rechnungshof bei der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit für den Zeitraum bis 2008 festgestellt hatte, sind rasch abgestellt worden und die entsprechenden Gremien wurden informiert", ergänzt der Kultusminister.

Gegenwärtig arbeitet das Bayerische Kultusministerium an der Neuausrichtung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Dazu hat das Ministerium einen entsprechenden Entwurf einer Verordnung vorbereitet. In diesem wird der Parlamentarische Beirat der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit erstmals rechtlich verankert und mit einem klar umrissenen Aufgabenprofil versehen. "Die Funktionen des Parlamentarischen Beirats werden wir damit deutlich stärken", betonte der Minister.

Die inhaltliche Weiterentwicklung der Landeszentrale ist längst auf dem Weg. Bei der inhaltlichen Neuausrichtung der Landeszentrale setzt Minister Spaenle vor allem auf diese Aspekte:

  • die Schärfung des Profils mit Blick auf die Erinnerungsarbeit, insbesondere hinsichtlich der kritischen Auseinandersetzung mit dem Unrechtsregime des Dritten Reichs und mit totalitären Systemen
  • die regionale Identität und der Blick auf die bayerische Landesgeschichte als Spiegel für politisches Handeln von Menschen in überschaubaren Räumen
  • die aktive Demokratie-, Toleranz- und Werteerziehung sowie zivilgesellschaftliches Engagement
  • und die proaktive Ansprache spezieller Zielgruppen und eine Verbreiterung der Vermittlungsformen.

Minister Spaenle wird die Weiterentwicklung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit im Rahmen eines Forums auch fachöffentlich diskutieren und dabei selbstverständlich den Parlamentarischen Beirat einbeziehen.


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