Linksfraktion fragt nach Maßnahmen gegen Kinderarmut

(hib/HAU) Die Ursachen und Folgen von Armut bei Kindern und Jugendlichen thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Großen Anfrage ([16/7582](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/075/1607582.pdf)).

09.01.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Die Einkommensarmut von Kindern, so die Linksfraktion, habe in Deutschland einen historischen Höchststand und eine neue Qualität erreicht. Nach Angaben des Kinderschutzbundes (DKSB) wüchsen 1,93 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Familien auf, die auf dem Niveau von Hartz IV leben. Das bedeute, dass knapp 17 Prozent der 11,5 Millionen Kinder in Deutschland mit 208 Euro monatlich für Ernährung, Kleidung, Spielzeug, Gesundheit, Bildung und Schulkosten auskommen müssten. Vor diesem Hintergrund fragen die Abgeordneten die Bundesregierung unter anderem nach deren Sicht der Entwicklung von Kinderarmut seit 1990 und nach den konkret auf Bekämpfung der Kinderarmut abzielenden Vorhaben. Weiterhin wird nach speziellen Armutsrisiken für Familien gefragt sowie nach dem Stellenwert, den die Bundesregierung der Ernährung von Kindern beimisst. Durch Armut verursachte erhöhte Gesundheitsrisiken interessieren die Fraktion ebenso wie die Frage nach einer Stärkung der sozialen Integration armer Kinder.

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