Mehr als 2.000 Expertinnen und Experten diskutieren über "Bildung in der Demokratie"
Mit so vielen Veranstaltungsangeboten wie nie zuvor und dem Ziel, die vielfältige politische Relevanz ihres Fachgebietes darzustellen, lädt die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) zu ihrem 22. Kongress vom 15. bis 17. März 2010 in Mainz. Anmeldung ab sofort möglich.
16.11.2009 Pressemeldung Stiftung Lesen"Bildung in der Demokratie": Unter diesem Titel tagt vom 15. bis 17. März 2010 in Mainz die größte deutschsprachige Bildungskonferenz - der 22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Kernthema: die Bedeutung von Bildung für eine demokratische Gesellschaft. Erwartet werden rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter prominente Fachvertreter wie der neue Chef des deutschen PISA-Konsortiums Prof. Dr. Eckhard Klieme, der Bildungsexperte Prof. Dr. Manfred Prenzel sowie der Bildungsforscher Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Edelstein. Veranstaltungsort ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Medienpartner die Stiftung Lesen.
Die Eröffnungsveranstaltung wird unter Beteiligung von Ministerpräsident Kurt Beck am Montag, den 15. März von 10:00-12:30 Uhr stattfinden.
Den Eröffnungsvortrag hält der renommierte Philosoph und Soziologe Prof. Dr. Dr. h.c. Oskar Negt.
Das soeben erschienene vorläufige Programm präsentiert eine in der DGfE-Kongressgeschichte einmalige Vielfalt:
Über 140 Veranstaltungen mit fast 1.000 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland finden statt - Symposien, Arbeitsgruppen, Forschungsforen sowie Postersessions zur schnellen, präzisen Informationsvermittlung. Vertreter aus Wissenschaft, Sport und Politik werden zum Thema "Rechtsextremismus im Stadion" diskutieren. Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und Koordinator der ersten PISA-Studien, führt mit dem Soziologen Prof. Dr. Richard Münch von der Universität Bamberg ein Streitgespräch über die Veränderungen des Bildungssystems durch PISA und Exzellenzinitiativen unter der Leitfrage "Bildung unter undemokratischem Druck?", zu dem auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist.
"Die Erziehungswissenschaft ist sich ihrer Aufgabe bewusst, einen Beitrag zur Demokratisierung von Gesellschaften zu leisten", erklären die beiden Sprecher des Organisationskomitees, die Mainzer Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan Aufenanger und Prof. Dr. Franz Hamburger, in der Einleitung des Kongressprogramms: "Der Kongress der DGfE 2010 in Mainz wird sich dieser Aufgabe stellen." Sein zentrales Ziel sei es, die vielfältige praktische Relevanz der Erziehungswissenschaft zu verdeutlichen: Sich kritisch mit Entwicklungen im deutschen Bildungssystem auseinanderzusetzen sowie im Sinne von Politikberatung Wege aufzuzeigen, wie diese Herausforderungen wissenschaftlich gut begründet angegangen werden können. Es sei "unbestritten, dass Demokratien nur dann gut funktionieren, wenn Menschen in ihr eine hohe Bildung erlangen. Bildung und Demokratie sind somit eng miteinander verbunden."
Anmeldungen zu dem Kongress sind ab sofort über www.dgfe2010.de möglich.
Kontakt für die Presse:
Stiftung Lesen
Christoph Schäfer, Pressesprecher
Bildung Politik Forschung
Römerwall 40
55131 Mainz
Tel. 06131/2 88 90 28
Fax: 06131/23 03 33
www.StiftungLesen.de
Luise Ludwig, Geschäftsführerin/ Kongressbüro
Tel.: 06131-39 24 444
Fax.:06131-39 24 414
luise.ludwig@uni-mainz.de
http://www.dgfe2010.de
Sprecher des Lokalen Organisationskomitees:
Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger
Univ.-Prof. Dr. Franz Hamburger
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