Mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt

6 661 vormals im Dienst des Landes Nordrhein- Westfalen stehende Beamte und Richter wechselten im Jahr 2006 in den Ruhestand. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 8,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (6 148). Fast 40 Prozent der neu hinzugekommenen "Pensionärinnen und Pensionäre" waren Frauen (2 621); nahezu zwei Drittel waren ehemalige Lehrerinnen oder Lehrer (4 353).

26.10.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

41 Prozent der 2006 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. 24 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit und rund acht Prozent wegen einer Schwerbehinderung pensioniert. Etwa 19 Prozent wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) und neun Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

Von den 4 353 im letzten Jahr pensionierten Lehrerinnen und Lehrern schieden knapp 36 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit oder Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus; 22 Prozent quittierten den Dienst auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr und knapp 42 Prozent schieden durch das Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.

Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in NRW erhöhte sich zum 31. Dezember 2006 auf knapp 109 692; weitere 40 036 Empfänger(innen) erhielten Witwen- bzw. Witwergeld und 4 164 bezogen Waisengeld. 59 Prozent aller Ruhegehaltsempfänger waren vormals im Schuldienst tätig. (LDS NRW)

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pdf/185_07.pdf


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