Neun Prozent weniger Schwangerschaftsabbrüche von Minderjährigen

Für das Jahr 2006 wurden durch Arztpraxen und Krankenhäuser 24 967 Schwangerschaftsabbrüche von in NRW lebenden Frauen gemeldet. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 1,2 Prozent weniger als 2005 (25 271). Besonders bei den Minderjährigen brachen im vergangenen Jahr mit 1 351 weniger (-9 Prozent) die Schwangerschaft ab als noch im Jahr zuvor (1 487).

19.03.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Fast alle (97 Prozent) Schwangerschaftsabbrüche wurden im Anschluss an die gesetzlich vorgeschriebene Beratung vorgenommen. In den übrigen Fällen war 699 Frauen eine medizinische und drei Frauen eine kriminologische Indikation für den Abbruch bescheinigt worden. Neun von zehn Schwangerschaftsabbrüchen wurden in gynäkologischen Arztpraxen durchgeführt, die übrigen ambulant oder stationär in Krankenhäusern.

Infografik:
www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/50_07.gif

Mehr als die Hälfte der Frauen (53 Prozent) war 18 bis 29 Jahre alt; sieben Prozent waren noch nicht volljährig und fünf Prozent zum Zeitpunkt des Abbruchs mindestens 40 Jahre alt. Etwa drei von fünf Frauen hatten vor dem Abbruch bereits mindestens ein Kind geboren.


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