Regierung will Zugang älterer Menschen zu neuen Medien stärken

(hib/MPI) Die Bundesregierung will dafür sorgen, dass Internetauftritte und -angebote der Bundesbehörden für behinderte und ältere Menschen leichter als bisher zu bedienen sind. Bereits heute bestimme die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV), dass solche Angebote barrierefrei zu gestalten sind, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/10540](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/105/1610540.pdf)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ([16/10379](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610379.pdf)). Im Rahmen der Novellierung der BITV sollten die besonderen Belange der hör-, lern- und geistig behinderten Menschen noch stärkere Berücksichtigung finden.

31.10.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Nach Angaben der Regierung lag die Zahl von Onlinern bei über 50-Jährigen im vergangenen Jahr im Bundesdurchschnitt bei rund 40 Prozent. Berlin und Bremen lägen in dieser Altersgruppe mit 49 und 47 Prozent an der Spitze. Schlusslichter seien Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit 36 und 37 Prozent. Die Daten zeigten, dass auch Anstrengungen auf regionaler Ebene notwendig seien, um bei über 50-Jährigen das medienbezogene, informelle Lernen zu unterstützen.

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