Service, Technik, Poesie: Schulkampagne der Stiftung Lesen zum Thema Dienstleistungsbranche
Mit der Kampagne "Zukunft Dienstleistung – ein Blick hinter die Kulissen" zeigt die Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der arvato AG Berufsfelder im Dienstleistungssektor auf. Dass Vernetzung und Kommunikation auch lyrisches Potential wecken, können Schüler in einem SMS-Poesie-Wettbewerb beweisen.
15.11.2007 Pressemeldung Stiftung LesenOb Mechatroniker, Drucker, Servicekraft im Dialogmarketing oder Textspezialist in der Unternehmenskommunikation – mit neuen Jobs und Inhalten schafft die Dienstleistungsbranche nachhaltig Perspektiven für junge Menschen. Voraussetzung für die fundierte Wahl eines Studienfachs oder Berufs ist allerdings, dass sich Schüler frühzeitig über bestehende Möglichkeiten informieren können. Hierzu leistet die neue Kampagne "Zukunft Dienstleistung – ein Blick hinter die Kulissen" der Stiftung Lesen und der arvato AG einen Beitrag.
Am Beispiel des zur Bertelsmann AG gehörenden Unternehmensverbundes – dessen integriertes Dienstleistungsspektrum von Kommunikations- und Logistiklösungen über die Erstellung von CDs, DVDs und Druckprodukten bis hin zu IT und Internetservices reicht – stellt eine 48-seitige Broschüre Schülern der Klassen 7 bis 13 die Tätigkeiten der Branche dar. Sachtexte und Insider-Auskünfte zu verschiedenen Berufsbildern sowie Lesetipps unter-stützen Lehrer bei der Unterrichtskonzeption. Anhand praxisorientierter Arbeitsvorschläge entwickeln Schüler Fähigkeiten, die auch für ihre weiteren Recherchen zur Berufsfindung unverzichtbar sind. Beginn der Kampagne ist jetzt: 13.000 weiterführende Schulen sowie 13.000 Mitglieder des Ideenforum Schule erhalten in diesen Tagen die Broschüre per Post. Bestellungen sind außerdem online bei der Stiftung Lesen möglich.
"Netztreff!" – Poesie per SMS
Der starke Bezug zur Alltagswelt der Jugendlichen steht auch beim begleitenden Poesie-Wettbewerb im Mittelpunkt: Unter dem Stichwort "Netztreff!" sind moderne Sprachkünstler eingeladen, kommunikativen Alltag und Kunst kreativ aufeinander prallen zu lassen. Thema ist das World Wide Web, Format die SMS – als Limerick, Haiku oder Rap. Ihre Erfahrungen im Netz sollen Schüler der 7. bis 13. Klasse in eine lyrische Kurznachricht fassen. Zu gewin-nen gibt es unter anderem ein Praktikum in einem arvato-Unternehmen und 100 Exemplare des SMS-Lyrikbands "160 Zeichen Poesie". Einsendeschluss ist der 31. März 2008.
Mit dem spielerischen Hinweis auf die Vereinbarkeit von Mobilität und anspruchsvoller Kommunikation möchte der Wettbewerb den bewussten Umgang mit einem Medium fördern, das zu Negativberichten Anlass gegeben hat – aber faktisch weit verbreitet ist. Laut der JIM-Studie 2006, "Jugend, Information, (Multi-)Media", besitzen 92 Prozent der 12- bis 19-Jährigen zumindest ein Mobiltelefon. "Handys sind integrativer und identitätsstiftender Bestandteil der Lebenswelt heutiger Jugendlicher", bekräftigt auch die Medienwissenschaftlerin Katharina Hellwig von der Universität Erfurt. Der Medienerziehung kommt damit eine wichtige Rolle zu.
Bestellung und Anmeldung zum Wettbewerb: www.stiftunglesen.de/zukunft_dienstleistung
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