Hamburg

Unionsgeführte Länder unterstützen Hamburger Kurs

Zehn für Bildung und Wissenschaft zuständige Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der unionsgeführten Länder sind gestern zu einer Klausurtagung zu bildungs- und wissenschaftspolitischen Themen in Hamburg zusammengekommen. Dabei haben sie den bildungs- und wissenschaftspolitischen Kurs des Hamburger Senats begrüßt. Sie bekräftigten die 12 Thesen der unionsgeführten Länder zur Schulpolitik und die von Schulsenator Dietrich Wersich daraus abgeleiteten Lösungen für Hamburg. Außerdem stimmten sie dem Positionspapier zur CDU-Wissenschaftspolitik in Hamburg zu.

02.02.2011 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

An der Klausurtagung haben teilgenommen: Wissenschaftssenatorin und Vize-Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Dr. Herlind Gundelach (Hamburg), Bildungs- und Sozialsenator Dietrich Wersich (Hamburg), die Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Koordinatorin, Prof. Dr. Johanna Wanka, Kultusminister Dr. Bernd Althusmann (beide Niedersachsen), der Staatsminister für Unterricht und Kultur, Dr. Ludwig Spaenle (Bayern), der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Henry Tesch (Mecklenburg-Vorpommern), der Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes, Dr. Christoph Hartmann, die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer, der Staatsminister für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller (beide Sachsen), der Minister für Bildung und Kultur, Dr. Ekkehard Klug (Schleswig-Holstein), sowie der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK), Prof. Dr. Thies.

"Wissen und Innovationskraft sind die Ressourcen unserer Zukunft", so Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach. "Um diese nutzen zu können, ist eine verlässliche und gute finanzielle Grundausstattung unabdingbar. Wir haben dafür gesorgt! Ein modernes Hochschulgesetz, massive Investitionen in die Infrastruktur, die Stärkung der Grundlagenforschung sowie die Vernetzung von universitärer und außeruniversitärer Forschung sind weitere Meilensteine, die wir erfolgreich gemeistert haben. Das Positionspapier macht deutlich: Hamburg ist auf einem guten Weg, sich zu einem Standort mit erstklassige Lehre und exzellente Forschung zu entwickeln. Wir müssen uns vor niemandem verstecken." Die Niedersächsische Ministerin Wanka ergänzt: "Mit ihren Maßnahmen und Entscheidungen hat die Hansestadt exzellente Rahmenbedingungen für gute Lehre und Forschung geschaffen und der Wissenschaft zu der Anerkennung in der Stadt verholfen, die sie nie zuvor erfahren hat. Hier ist für eine solide, stetige finanzielle Ausstattung gesorgt, sind notwendige rechtlichen Rahmenbedingungen zur Stärkung der Hochschulen gesetzt und bauliche Voraussetzungen für gute Lehre und Forschung geschaffen worden."

"Wir machen Kinder stark fürs Leben. Hierfür haben wir in Hamburg, aber bundesweit in den letzten Jahren die Weichen gestellt: mit individueller Förderung, die in der Kita beginnt und bis weit in die Berufliche Bildung hineinreicht", sagt Hamburgs Bildungs- und Sozialsenator Dietrich Wersich. "Die 12 Thesen der unionsgeführten Länder setzen wir Hamburg-spezifisch um. Dabei liegt mir besonders am Herzen, dass nicht nur Wissen, sondern auch Werte vermittelt und individuelle Kompetenzen gefördert werden. An diesem Dreiklang muss sich die deutsche Bildungspolitik auch in Zukunft orientieren."

"Die Union zeigt, dass der Bildungsbereich handlungsfähig ist, das beweisen die unionsgeführten Länder, so der der bayrische Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle. "Wir gehen von denselben bildungspolitischen Grundsätzen aus, die wir in den 12 schulpolitischen Thesen niedergelegt haben, und entwerfen passgenaue Lösungen für die Länder. Die unionsgeführten Länder demonstrieren die bildungspolitische Letztgesetzgebungskompetenz in gesamtstaatlicher Verantwortung."


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