Bayerische Kultusministerin Hohlmeier weist Bulmahn-Kritik an gegliedertem Schulsystem scharf zurück

Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier wertet die Äußerungen von Bundesbildungsministerin Bulmahn als eine bewusste Missinterpretation der PISA-Studie.

07.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Man fragt sich, warum für die PISA-Studie so viel Aufwand getrieben werden muss, wenn Politiker wie Frau Bulmahn ihre Ergebnisse nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder die völlig falschen Schlüsse daraus ziehen", sagte Hohlmeier. Bulmahn hätte nur den Erklärungen des PISA-Koordinators für Deutschland, Prof. Manfred Prenzel, zuhören müssen. Dieser habe eindeutig darauf verwiesen, dass die PISA-Studie keine wissenschaftlichen Erkenntnisse dafür liefere, dass Einheitsschulen bessere Ergebnisse erzielen. "Pseudo-Diskussionen bringen unsere Schülerinnen und Schüler nicht voran. Eine Verbesserung der Sprachförderung und die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität werden nicht durch Systemveränderungen gelöst", sagte Hohlmeier.


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