Bayerischer Forschungsverbund Osteuropaforschung

Der bundesweit einmalige Forschungsverbund Osteuropaforschung (FOROST) erhält für die Jahre 2006 und 2007 insgesamt 611.000 Euro zur Fortsetzung seiner Forschungsarbeit über Chancen und Risiken der Osterweiterung der Europäischen Union.

03.01.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Integration der Staaten des östlichen Europa in die EU ist eine große Aufgabe. Die kompetente wissenschaftliche Erforschung der Möglichkeiten und Risiken der EU-Osterweiterung ist gerade für Bayern mit seiner geographischen Nähe zum Osten Europas von besonderer Bedeutung", hob Bayerns Wissenschaftsminister Goppel am Dienstag anlässlich der Bewilligung der Mittel durch das Wissenschaftsministerium hervor. "Der Forschungsverbund Osteuropaforschung bringt seine über Jahre gesammelte Erfahrung in die Erforschung der Problemstellungen ein. Seine fächerübergreifende Kompetenz in Osteuropafragen macht ihn zu einem bundesweit einmaligen Forschungsvorhaben", so der Minister. Neben Fragen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und der Wirtschaftsgeographie schließt der Forschungsverbund Osteuropa auch Fragen der Soziologie, Psychologie, Slavistik und Geschichte ein. Forschungsthemen der nächsten zwei Jahre werden unter anderem das stabile Gleichgewicht in der erweiterten EU, das Verhältnis der EU zur Ukraine und Korruptionsbekämpfung sein.

An dem Bayerischen Forschungsverbund Ost- und Südosteuropaforschung (FOROST) beteiligen sich die Universitäten Bayreuth, München und Regensburg sowie vier außeruniversitäre Forschungsinstitute (Osteuropa-Institut, Institut für Ostrecht, Südost-Institut und Ungarisches Institut). Seit 2001 erforscht FOROST wirtschafts-, sozial- und kulturpolitische Fragestellungen im Zusammenhang mit den ost- und südosteuropäischen Staaten und dem Zusammenwachsen Europas. Nachdem 2003 die staatliche Förderung erstmals verlängert wurde, kann FOROST nun auch 2006 und 2007 seine Arbeit fortsetzen. Weitere Informationen zu FOROST unter www.forost.de.


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