Bildungsministerium sieht sich durch Verwaltungsgericht bestätigt

Das Verwaltungsgericht Neustadt hat den Antrag einer Schülerin des Hasslocher Hannah-Arendt-Gymnasiums zurückgewiesen, im anstehenden Abitur nach der alten Abiturprüfungsordnung behandelt zu werden. Die Schülerin hatte ihren Antrag damit begründet, sie sei durch die Schule unzureichend über die Änderung der Abiturprüfungsordnung informiert worden. Das Gericht stellt fest, dass an dem Gymnasium die Informationspflicht über die neue Prüfungsordnung, die zum 1.8.2003 in Kraft trat und erstmals für den jetzigen Abiturjahrgang gilt, sachgerecht erfüllt wurde.

26.01.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Das Bildungsministerium sieht sich durch diesen Beschluss in seiner bisherigen Haltung bestätigt. Insbesondere unterstützt der Beschluss die Vorgehensweise des Ministeriums, jede Beschwerde im Zusammenhang mit der Ermittlung der Qualifikation für das Abitur 2006 als Einzelfall gründlich zu prüfen. Wie Bildungsministerin Doris Ahnen bereits am 20. Januar im Landtag betont hatte, ist diese Einzelfallprüfung bei Beschwerden auch der einzige Weg, um sowohl denjenigen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, die keine Facharbeit geschrieben haben, als auch den Interessen der rund 2000 Schülerinnen und Schülern, die diese intensive Arbeit auf sich genommen haben. Die ausführliche Begründung des Gerichts bestärkt das Bildungsministerium zudem in den Kriterien, die bei der Prüfung der Einzelfälle angewandt wurden und werden.


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