Deputation der Bildungsbehörde stimmt zu: Schulentwicklungsplan 2005 bis 2015 beschlossen

Die Deputation der Bildungsbehörde hat in ihrer Sitzung vom 5. Januar dem von Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig vorgelegten Entwurf zur Schulentwicklungsplanung in Hamburg für die Jahre 2005 bis 2015 mehrheitlich zugestimmt.

06.01.2005 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

"Damit hat Hamburgs Schullandschaft eine hervorragende Entwicklungsgrundlage für die nächsten zehn Jahre. Neue Handlungsspielräume für die pädagogische und organisatorische Zukunft der Schulen sind gewonnen worden, bildungsrelevante wie ökonomische Argumente sind nach einem breiten Beteiligungsprozess in der Entscheidung berücksichtigt worden. Ich danke allen Beteiligten, besonders Eltern, Schüler- und Lehrerschaft, für ihr Engagement und den Deputierten der Bildungsbehörde für die geleistete Arbeit", so Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig.

Im wesentlichen bleibt es bei dem am 17. Dezember vergangenen Jahres veröffentlichten Katalog von Maßnahmen, die zum kommenden Schuljahr 2005/2006 greifen sollen sowie weiteren Veränderungen, die mittel- und langfristig angestrebt werden (s. Anlage). Im Einzelnen sieht der Beschluss

  • für 46 Schulen strukturelle Veränderungen bei Erhalt der Schule bzw. des Standorts vor, darunter zum Beispiel die Zusammenlegung einer Gesamtschule mit einer benachbarten bei Weiternutzung des Gebäudes, die Schließung von Oberstufen (Sekundarstufe II) an Gesamtschulen oder Veränderungen an einigen Grundschulen, die Zweigstellen jeweils anderer Schulen werden sollen.
  • vor, 11 Schulstandorte aufzugeben und die Schulen auslaufen zu lassen, wonach dort dann zum kommenden Schuljahr keine ersten, fünften, siebten oder elften Klassen eingerichtet werden. Der Prozess des Auslaufens wird sich jeweils über mehrere Jahre hinziehen und u. a. den Schülern der diesjährigen ersten, fünften, siebten oder elften Klassen regelhaft erlauben, ihre jeweiligen Abschlüsse an der angestammten Schule abzulegen.

"Die Bildungsbehörde wird jetzt mit allen betroffenen Schulen intensive Gespräche aufnehmen, um mit Eltern, Lehrer- und Schülerschaft den Prozess der Veränderungen zu gestalten. Ich bin froh, dass das Verständnis für die Notwendigkeit der Reformen im Schulwesen der Stadt im Zuge der Planungsphase erkennbar gewachsen ist. Das wird es allen erleichtern, den Schulentwicklungsplan für Hamburg umzusetzen", so die Bildungssenatorin.

Der Schulentwicklungsplan in der von der Deputation der Bildungsbehörde beschlossenen Fassung wird noch im Januar dem Senat vorliegen. Die Bürgerschaft wird voraussichtlich im Februar darüber beraten.

Hinweis: In der Anlage (.pdf-Format) finden Sie eine nach Bezirken gegliederte Liste der für Veränderungen empfohlenen Schulen, versehen mit einer kurzen Begründung.
Gegenüber der am 17. Dezember 2004 veröffentlichten Vorschlagsliste der Behörde haben sich drei Maßnahmen verändert bzw. sind neu hinzu gekommen:
Nord 1: GHR Wolfgang Borchert-Schule. Nord 4: Gymnasien Albert Schweitzer / Alstertal . Eimsbüttel 4: GS Eidelstedt.


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