Die Jugend forscht Landessieger aus Schleswig-Holstein stehen fest

Neun junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Schleswig-Holstein haben sich für den 42. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert. Die Landessieger 2007 wurden heute in Kiel in Anwesenheit von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave ausgezeichnet. Die Jugendlichen werden ihre prämierten Projekte beim Jugend forscht Finale Ende Mai in Hamburg präsentieren. Insgesamt waren 38 Schülerinnen und Schüler mit 20 Forschungsarbeiten beim diesjährigen Landeswettbewerb angetreten, der von der Christian-Albrechts-Universität Kiel ausgerichtet wurde.

22.03.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Die Förderung junger Mathematiker liegt Marc Philip von See (18), Thies Töbermann (19) und Dennis Schütt (19) von der Holstenschule in Neumünster am Herzen. Zu diesem Zweck entwickelten die drei Schüler eine spezielle Software, die einen gemeinsamen Internetauftritt aller Mathematikwettbewerbe in Schleswig-Holstein ermöglicht. Das Siegerprojekt im Fach Arbeitswelt zeichnet vor allem aus, dass die Veranstalter der Wettbewerbe durch eine automatisierte Datenerfassung entlastet werden.

Landessiegerin im Fachgebiet Biologie wurde Vivien Rohwedder vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz. Die 19-Jährige präsentierte eine Untersuchung auf dem Gebiet der biologischen Schädlingsbekämpfung. Dabei befasste sie sich mit Fadenwürmern, die beispielsweise gegen Trauermückenlarven eingesetzt werden. Anhand des Bewegungsverhaltens zeigte die Jungforscherin, welche Umweltbedingungen vorliegen müssen, damit die Würmer Schadinsekten optimal bekämpfen können.

Mit sogenannten Zufallszahlen beschäftigten sich Marc-Andre Schulz (17) und Nils Asmussen (18) vom Kieler Gymnasium Elmschenhagen. Die Nachwuchswissenschaftler gingen der Frage nach, ob sich Menschen anhand der von ihnen beliebig ausgewählten Zahlen identifizieren lassen. Dafür untersuchten die Jugendlichen die Daten von über 100 Testpersonen mittels einer eigens dafür programmierten Software. Lohn ihrer Forschungsarbeit war der Landessieg im Fach Mathematik/Informatik.

Um den Einsatz von Robotern im Schulunterricht geht es in dem Arbeitswelt-Projekt von Eike Rehder (18), Martin Scharf (19) und Andrej Nikonov (20) aus Ahrensburg. Die Studenten entwickelten ein flexibles System, mit dem Roboter je nach Unterrichtsschwerpunkt mit verschiedenen Funktionen ausgestattet werden können. Darüber hinaus erarbeiteten sie ergänzende Lehrmaterialien für den Informatikunterricht. Das Projekt wurde mit dem Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit ausgezeichnet.

Nach den Landesentscheiden im März findet der 42. Bundeswettbewerb vom 17. bis 20. Mai 2007 in Hamburg statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Beiersdorf AG.

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