Dienstleistungen für Familien ins Zentrum stellen
''Das Konzept für das 'Haus des Kindes' hier in Melsungen setzt genau das um, was wir für eine optimale Versorgung von Eltern und Kindern brauchen.'' Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, bei ihrem Besuch in Melsungen bei Kassel. Die Bundesministerin war nach Melsungen gekommen, um gemeinsam mit Ludwig G. Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und Unternehmern in Melsungen, sowie anderen Beteiligten über das Projekt ''Haus des Kindes'' und die Notwendigkeit von familienfreundlichen Maßnahmen in Städten und Gemeinden zu diskutieren.
14.09.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend''Unterschiedliche Angebote für Familien wie Kinderbetreuung, Jugendhilfe, Hausaufgabenhilfe, Workshops werden an einer Stelle koordiniert und vernetzt'', so Bundesministerin Renate Schmidt. ''Das macht es für die Eltern einfacher, die vorhandenen Angebote für sich zu überblicken. Die Kinder erhalten so die bestmögliche Unterstützung. Damit wird mit dem 'Haus des Kindes' nicht nur ein hervorragendes, breit gefächertes Angebot für Kinder und Familien, sondern auch ein niedrigschwelliges Angebot für Beratungen aufgebaut - eingebettet in die lokalen Strukturen und mit der Integration möglichst vieler relevanter Akteure vor Ort.''
Das ''Haus des Kindes'' ist ein Projekt der Stadt Melsungen gemeinsam mit örtlichen Einrichtungen und Institutionen wie Kindertageseinrichtungen, den Familienbildungsstätten, Sport- und Kulturvereinen, dem Familienbeirat und den Wirtschaftsjunioren Hessen. Geplant ist, unter dem Dach des ''Hauses des Kindes'' die Familien- und Jugendhilfeangebote, die Kinderbetreuung und die sonstigen Einrichtungen, die sich mit Dienstleistungen und Unterstützung von Kindern und Familien beschäftigen, zusammen zu führen. Vorbild für das Projekt sind die so genannten Early Excellence Center in Großbritannien.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, fördert die Beratung des Projektes seit November 2003. Die Beratung findet durch Dr. Harald Seehausen von der Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung (FAIF) statt. Die in dem Modellprojekt gewonnen Erfahrungen sollen publiziert und von anderen Einrichtungen genutzt werden.
Keine Kommentare vorhanden