edutr@in 2004 - Präsentation innovativer Bildungskonzepte
Der Karlsruher Kongress mit Fachmesse für neue Lernkonzepte in Schule, Berufs- und Erwachsenenbildung - wird vom 10. bis 11. November 2004 zum sechsten Mal im Karlsruher Kongresszentrum stattfinden, allerdings mit einem leicht veränderten Namen. Im Kongress werden aktuelle Bildungsfragen diskutiert und innovative Medienprojekte präsentiert. Die Fachmesse bietet einen umfassenden Überblick über moderne Bildungskonzepte und computergestützte Lernangebote, praxisorientierte Lösungsansätze und kompetente Beratung. Der Einsatz neuer Medien steht dabei im Mittelpunkt. Die Inhalte orientieren sich an der Leitidee des lebenslangen Lernens und konzentrieren sich auf Schule, Erwachsenenbildung und berufliche Aus- und Weiterbildung.
07.11.2004 Pressemeldung edutr@in c/o KMK - Karlsruher Messe- und Kongress-GmbHWarum heißt die edut@in jetzt edutr@in?
Prof. Sommer: Bereits 2003 hat die bislang ausschließlich schul- bzw. lernorientierte edut@in eine inhaltliche Erweiterung durch die Aspekte Erwachsenenbildung und Berufsausbildung erfahren. Diese Neuorientierung kommt 2004 auch im veränderten Namen edutr@in zum Ausdruck. Im Vordergrund der Veranstaltung stehen künftig "edu"cation und "train"ing in Schule, Berufs- und Erwachsenenbildung, das "edutainment" wird dagegen in den Hintergrund treten.
Welche Zielgruppen spricht die edutr@in an?
Prof. Sommer: Grundsätzlich gehören alle Personen zu unseren Zielgruppen, die auf der edutr@in zum Thema "Neue Lernkonzepte in Schule, Berufs- und Erwachsenenbildung" Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen oder erfolgreiche Weiterbildungsprojekte vorstellen bzw. kennenlernen möchten. Die Kongressmesse spricht vier Hauptzielgruppen an:
- aus der Berufsbildung, u. a. Ausbilder und Personalentwickler in den Unternehmen
- aus der Erwachsenenbildung, u. a. Dozenten; Trainer und Erwachsenenpädagogen
- aus dem schulischen Bereich, u. a. Lehrer und Referendare aller Schularten und Experten aus der Bildungsverwaltung
- aus den Kommunen, u. a. Netzbetreuer, IT-Planer und die Bildungsverantwortlichen aus Städten und Gemeinden
Wie wird die Kongressstruktur der edutr@in 2004 aussehen?
Prof. Sommer: Die bisherige Kongressstruktur bestehend aus Plenarveranstaltungen, Foren und Sektionen sowie Workshops und einer Podiumsdiskussion wird beibehalten. Geplant sind an beiden Tagen nach den Eröffnungsveranstaltungen jeweils zwei lehrerorientierte bzw. schulbezogene Foren, die sich u.a. mit dem Einsatz neuer Medien im allgemein bildenden und in berufsbildenden Schulwesen und der Lehrerfortbildung befassen. Daneben gibt es an den Kongresstagen jeweils drei parallele Sektionen, mit denen wir unseren Zielgruppen aus der Erwachsenenbildung und aus den Ausbildungsabteilungen der Unternehmen ansprechen. Hierzu zählt der "Ausbildertag", in dem es u. a. um die Zukunft des Dualen Systems der Berufsausbildung im Zeichen der Globalisierung und um "Berufsbildung im Arbeitsprozess" bzw. um "Arbeitsprozessorientierte Lernkulturen" gehen wird. Die Sektionen, die sich primär an Adressaten aus der Erwachsenenbildung richten, beschäftigen sich u. a. mit "Ausbildungsnetzwerken" sowie mit den Möglichkeiten des E-Learning in der Erwachsenenbildung. Bei den edutr@in Workshops geht es um die "Motivation in der Berufsausbildung" sowie um die "Sozial- und IT-Kompetenz des Ausbilderpersonals".
Was ist neu im Kongressprogramm?
Prof. Sommer: Ein besonderes Angebot für die Vertreter von Landkreisen und Kommunen stellt die Sektion "Kommune und Schule" dar, die sich mit der Konzeption, Gestaltung und Finanzierung von Ganztagesschulen auseinandersetzt. Erstmals beschäftigen wir uns in der edutr@in auch mit "Spracherwerb und Sprachkompetenz" sowie mit "Bildungsnetzwerken" in der Erwachsenenbildung. Mit diesem und anderen Themen erfüllen wir unseren Anspruch, aktuelle Themen und Fragestellungen aufzugreifen und neue Zielgruppen anzusprechen.
Was erwartet den Besucher auf der Fachmesse?
Prof. Sommer: Die edutr@in Fachmesse bietet einen Marktüberblick über Produkte, Projekte und aktuelle Trends in der Bildungslandschaft. Wir erwarten ca. 80 Aussteller, die zudem in Workshops und Produktpräsentationen ihre Produkt- oder Softwareneuheiten vorstellen. Hierzu zählen auch Verlage, Software- und Multimediaproduzenten, Dienstleister und Infrastrukturanbieter für Schulnetze sowie Anbieter von Lernmaterialien, die ihre Neuentwicklungen präsentieren. Die Fachmesse ist eine ideale Plattform, um Innovationen kennen zu lernen und sich mit Experten auszutauschen. Ein Highlight hierbei ist der "Markt der Möglichkeiten". Dort geben Schüler und Auszubildende den Besuchern einen Einblick in ihre beispielhaften Projekte und Arbeiten mit neuen Medien in Unterricht und Berufsausbildung. Geöffnet wird der "Markt der Möglichkeiten" 2004 auch für Unternehmen. Interessierte Firmen haben dort die Möglichkeit innovative Ausbildungsprojekte zu präsentieren.
Was sind die Highlights der edutr@in?
Prof. Sommer: Zu den Highlights zählen neben den beiden Keynotes und der Podiumsdiskussion am Abend des Eröffnungstages die Preisverleihungen. Sie zeichnen die jeweils besten professionellen Produktionen von Jugendgruppen für Schulen und Nachmittagsmarkt sowie besonders wertvolle medienpädagogische Arbeiten aus. Die Vergabe des traditionellen edut@in Preises steht im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung am 10. November. Mit diesem vom Landesmedienzentrum ausgelobten Preis werden multimediale On- oder Offline-Produkte aus den Themenfeldern Lernen, Edutainment und Infotainment ausgezeichnet. Während der Abendveranstaltung am 10. November 2004 findet die Verleihung des "Förderpreises Medienpädagogik" der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) statt. Prämiert werden Projekte oder Arbeiten, die Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz vermitteln. Bei der edutr@in Online-Schüler-Zeitung, organisiert vom Landesmedienzentrum (LMZ), agieren Schüler als Reporter und stellen Berichte über den Kongress und die Fachmesse in minutenschnelle ins Internet. Weitere Höhepunkte der edutr@in sind zum einen der Eröffnungsvortrag des renommierten Filmautors und Journalisten Reinhard Kahl, "Treibhäuser der Zukunft - veränderte Lernwelten in Schule und Ausbildung". Zum anderen der Hauptvortrag von Helmut Flöttmann, Arbeitsgemeinschaft der gewerblich-technischen Ausbildungsleiter des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung, "Die Zunkunft des dualen Systems - Exportschlager oder Auslaufmodell?".
Welche aktuellen Themen werden aufgegriffen und in welcher Form?
Prof. Sommer: Wir planen eine ganze Reihe sehr innovativer und zukunftsgerichteter Themen. Beispielsweise gibt es im Kongress einen neuen Schwerpunkt, den bildungsbereichsübergreifenden Kongress "Vernetzte Bildung" am 10. und 11. November. Dieses Thema greift den gestiegenen Bedarf der Entwicklung von Netzwerkkonzeptionen auf. Wichtig ist der Austausch von Praxiserfahrungen im Bildungs- und Kulturbereich für Akteure aus der Erwachsenenbildung, der beruflichen Bildung, den Hochschulen und dem Kulturbereich. Drei Vortragsreihen zu "Bildungsnetzwerke", "Bibliotheken und Bildung", sowie "Fernsehen/Internet und Bildung" setzen sich intensiv mit diesem Megathema auseinander. Ein weiteres aktuelles Thema bietet der Workshop im Rahmen des Ausbildertages am 11. November. Dieser geht der "Motivation in der Berufsausbildung" nach, mit der Frage, wie man junge Menschen besser für ihre Berufsausbildung motivieren kann. Die Podiumsdiskussion "Aus- und Weiterbildung im Umbruch" unter der Moderation von Eike Brüggemann, IHK Karlsruhe, beschließt den ersten Tag der edutr@in 2004.
Ansprechpartner
edutr@in c/o KMK - Karlsruher Messe- und Kongress-GmbHFestplatz 9
76137 Karlsruhe
Web: http://www.edutrain-karlsruhe.de/
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