Ehemaligen Klosteranlage St. Michael in Bamberg

115.000 Euro hat Kunstminister Thomas Goppel für die Instandsetzung der ehemaligen Klosteranlage St. Michael in Bamberg aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds der Denkmalpflege wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

21.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Kloster St. Michael wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet und ist ein bedeutendes Zeugnis benediktinischer Baukunst. Zwischen 1696 und 1712 wurden die Abtei und der Konventbau des Klosters nach Plänen von Johann Leonhard Dientzenhofer neu errichtet. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden die im Norden und Nordwesten der Anlage zur Regnitz abfallenden Terrassengärten. 1803 wurde das Benediktinerkloster säkularisiert und in die Bamberger Bürgerspitalstiftung umgewandelt, die bis heute fortbesteht. Durch die freie Lage auf dem Michealsberg trägt die ehemalige Klosteranlage wesentlich zur Bamberger Stadtsilhouette bei. Die Mittel aus dem Entschädigungsfonds dienen der Instandsetzung der Dächer.


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