Eröffnung Heinz-Friedrich-Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Ausstellung "Ein Leben im Gegenglück des Geistes. Heinz Friedrich (1922-2004); Verleger, Autor, Akademiepräsident" eröffnet Kunstminister Thomas Goppel am Donnerstag in der Bayerischen Staatsbibliothek in München.

09.06.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Dem Besucher erschließt sich in der nach Lebensstationen gegliederten Ausstellung die Vielfalt des Lebens Heinz Friedrichs, eines Lebens im steten Diskurs mit Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern, das immer von der Suche nach neuen Aufgaben geprägt war." In diesem Geist habe Friedrich die Bayerische Akademie der Künste als Ort des gedanklichen Austauschs sowie das kulturelle Leben Bayerns und der Bundesrepublik Deutschland mitgestaltet, so der Minister weiter. Sein Leitbild sei die "Entwicklung des Menschen zum Besseren" durch Kultur und Bildung gewesen.

Im Jahr 2001 stellten Heinz Friedrich und seine Frau Maria dem Freistaat in einer Schenkung ihr umfangreiches Privatarchiv aus Manuskripten, Briefen, Fotos und Dokumentationsmaterialien zur Verfügung, das nun Grundlage für die Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek ist. Die gezeigten Objekte seien "Zeugnisse des bewegten und verdienstvollen Lebens eines bedeutenden Gelehrten des 20. Jahrhunderts", so Goppel.

Heinz Friedrich (1922-2004), Mitbegründer der Gruppe 47, wirkte unter anderem als Journalist, Verleger, Autor und Präsident der Bayerischen Akademie der Künste, die er von 1983 bis 1995 leitete. Von 1961 bis 1990 baute Heinz Friedrich den Deutschen Taschenbuch Verlag zu einem erfolgreichen Unternehmen auf. Ab 1990 war Friedrich Honorarprofessor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität München.

Die Ausstellung im Fürstensaal der Bayerischen Staatsbibliothek hat vom 10. Juni bis 21. August 2005 täglich von 10 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Am 14. und 15. August bleibt sie geschlossen. Der Eintritt ist frei. Es werden (kostenpflichtige) Führungen angeboten. Weitere Informationen im Internet unter www.bsb-muenchen.de


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